Zarania auf der Suche nach dem Licht – Teil 2
Fortsetzung von “Zarania auf der Suche nach dem Licht Teil 1″
Zarania, der einsame Krieger, der von seinem Heimatstern Lumia auf die Erde geschickt wurde um mit zu helfen, das Licht für die nächsten Tausend Jahre dort zu verankern, hatte einen Traum.
Auf einem Spaziergang durch sein Land, in dem zu jener Jahreszeit nach einem langem Winter überall die Blumen und Bäume zu sprießen begannen machte er eine kleine Rast. Er setzte sich unter einen wunderschönen alten und mächtigen Baum und schlief im Rauschen der Wälder sanft ein. Der helle Vogelgesang begleitete ihn in ein Tal der Träume, während ihm plötzlich ein alter weiser Zen-Meister aus dem fernen Osten erschien. Er trug ein langes schwarzes Gewand und hatte langes weißes Haar.

Einst, hergeschickt von seinem Heimatstern Lumia, dem Planeten des Lichts, sollte Zarania einen ganz bestimmten Auftrag erfüllen auf der Erde. Es hieße, die Menschen und ihr Planet wären bald soweit, nach vielen Jahrtausenden des Schreckens, die Liebe zu finden, zu erkennen und zu verstehen, dass alle Menschen untereinander, aber auch mit jedem kuscheligen Kätzchen, jedem kleinen unscheinbaren süß-riechenden Gänseblümchen, jeder stattlichen stolzen Eiche und jedem runden grauen oder weißen Stein untrennbar verbunden sind, sie aber nicht in der Lage wären, es zu leben, es zu atmen, es zu sein.




