Auf der Suche nach Vollkommenheit
Meine Seele ist offen wie ein Buch. Die vorbeihetzenden Menschen, auf dem Weg zum Zug, sehen mich an, als könnten sie lesen was da geschrieben steht. Ob es an den vielen Erkenntnissen liegt, die ich in den letzten Tage über Ostern gewonnen habe. Ich bekam Angst vor mir selbst, als ich erkannte welche negativen und abschreckenden Seiten in mir hervortreten, die ich mein ganzes Leben lang mit mir herumgetragen habe. Abgründe tun sich auf! Es ist wieder mal Zeit, loszulassen. Zeit für mich, Zeit für Wandel. Ich muss den Schmerz anerkennen und DA sein lassen. Nicht verdrängen. Alles Verdrängte kommt auf einem anderen Weg wieder zu mir zurück. Dankbar sollte ich sein, dass mir die Gelegenheit gegeben wird, mich selbst besser kennen zu lernen – und zu verstehen. Dankbarkeit für alle Erfahrungen und Beziehungen, die mir das Leben beschert.
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Gastartikel von: Silvia Maria Engl





