Neues von Robert Betz: Mann-sein & Frau-sein
Liebe Freunde des Lichts,
der von mir hoch geschätzte Robert Betz mit teilweise provokanten aber leider immer noch wahren Verhaltensmustern von Frauen und Männern. Welcher Anteil betrifft uns selbst, was haben wir überwunden, was liegt noch vor uns?
“Unsere Väter waren meist abwesende Väter, entweder physisch oder emotional abwesend. Andere waren anwesend, aber dominant, jähzornig und Angst machend. Sie konnten nicht über Gefühle sprechen, konnten sich nicht schwach oder verletzlich zeigen und starben an gebrochenem Herzen. Das hat sich bei den Söhnen nicht wesentlich geändert.
Sie arbeiten, halten durch, dürfen nicht schwach sein, öffnen sich nicht für Hilfe, ignorieren die Symptome ihres Körpers und leiden jetzt verstärkt an Tinnitus und Hörstürzen, übersäuertem Körper, Magen- und Verdauungsproblemen, Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, Prostataproblemen, Potenz- schwierigkeiten, Burnout und Depression.
Lieber Mann, wach endlich auf und nimm dir Zeit für dich und den Weg nach innen! Dein Mann-Sein und die Liebe zu dir samt Körper, Psyche, Partnerschaft und Arbeitswelt sind jetzt dein wichtigstes Thema, um das du dich liebevoll kümmern darfst.
Unsere Mütter haben es nicht geliebt eine Frau zu sein. Sie haben weder ihren Körper geliebt noch ihre Weiblichkeit. Und ihre Töchter sagten: ‚Ich werde es ganz anders machen als meine Mutter!’ Diese Entscheidung hat die meisten von ihnen in die Härte und in die Männlichkeit geführt; sie haben die Hosen angezogen und viele eine Rüstung. An dieser Härte und Unliebe zum Frau-Sein erkranken jetzt die Frauenkörper. Denn ihre Zellen hören, was die Frau über das Frau-Sein denkt und fühlt. Und wenn Sie hören: „Unsere Frau liebt es nicht, eine Frau zu sein“, dann sagen Sie, dann können wir ja gehen. Darum steht der Brustkrebs an der Spitze der Krebserkrankungen bei Frauen und die Erkrankungen von Gebärmutter und Eierstöcken folgen bald dahinter.
Liebe Frauen, hört mit dem Kampf auf, mit dem ihr euch selbst verletzt. Kehrt zurück zur Liebe zu euch selbst, zum Frieden mit der Mutter, zum Feiern des Weiblichen. Ihr seid die Liebe.
”





Januar 21st, 2012 at 14:19
Ja Alex, der Mann ist gut.
Im laufe dieses Lebens haben wir (Horst und ich) gelernt, unsere andere Seite zu zulassen, Horst seine weibliche, und ich meine männliche.
Ich muss sagen das war ein schmerzlicher Prozess.
Und ich denke, das ist der Sinn, beide Seiten in sich zu vereinen führt weiter, und bringt uns auf eine andere Stufe.
Liebe Grüsse Dagmar und Horst
Januar 21st, 2012 at 14:57
Dazu kann ich nur sagen:das gebrochene Herz ist bei mir”das Thema”obwohl es ein Männerthema ist,oder vielleicht doch nicht?
Viele liebe Grüße Prun Elisabeth
Januar 21st, 2012 at 15:20
Hm, ein schönes Thema. So wichtig in dieser Zeit. Ich stimme dir zu, Dagmar, dass es wirklich mehr denn je an der Zeit ist, beide Seiten in sich zu vereinen, sich beider Seiten, beider Anteile wieder bewusst zu werden und das für sich zu nutzen und somit zu heilen, sich mit sich selbst zu versöhnen.
Liebe Grüße, Meike
Januar 21st, 2012 at 16:22
Ja, wie wahr, wir haben beide Pole in uns, das Männliche und das Weibliche.
Und es ist sehr notwendig, dass man den jeweils anderen inneren Anteil in sich selbst entdeckt, annimmt und auch lebt. Ansonsten bleibt man sich immer etwas fremd.
Das geschieht am einfachsten und natürlichsten durch eine tiefe Beziehung zu dem jeweils anderen Geschlecht. Die Beziehung wird dann zum Spiegel und je mehr man im anderen von sich selbst entdeckt und integriert, desto mehr Ganzheit und Heilung der polaren Gegensätze kann man erfahren.
Deshalb taugen oberflächliche Beziehungen nicht zum inneren Wachstum, das Vertrauen zum Partner muss wachsen, jeder muss tief in den anderen hineinschauen können , auch um sich selbst besser verstehen zu lernen, seine eigene männliche/weibliche Seite. Erst dann kann man “ganz” werden.
In Liebe, LUMOS
Januar 21st, 2012 at 16:53
Der Robert Betz sollte aber noch eine dritte Option anbieten…
…Mann sein, Frau sein und androgyn sein…
Januar 21st, 2012 at 16:59
Also Männer sollten auch als Frauen leben können und Frauen als Männer, wenn sie es wünschen…
Januar 21st, 2012 at 18:25
Ganz sein….vollständig sein, heisst immer beide Seiten in sich annehmen und ausgleichen; auch beim “Gut und Böse”. Keine der Seiten sollte überwiegen sondern nebeneinander oder miteinnander in Harmonie sein. Viele Frauen haben Wechseljahrsbeschwerden, die damit zusammenhängen, weil sie ihr Frausein ablehnen. Was ist so schwer daran, anders zu sein, als wir erzogen oder geprägt wurden? Als mündige Menschen dürfte es uns ein Leichtes sein, dieses Gespaltensein abzulegen um endlich ganz zu sein.
Herzensgrüße an euch alle.
Isabella
Januar 21st, 2012 at 22:46
Lieber Alex,
vielen Dank für Deinen wie immer sehr guten Bericht.
Also ,ich etwas über sechzig bin rundherum zufrieden eine Frau zusein in der Sexualität ,als Muter, in der Gesellschaft und im Beruf. Oft frage ich mich,wie verhalte ich mich Männern gegenüber um nicht bedürftig auch nicht zu selbstsicher zuwirken. Wo sind die Männer,die nicht eine Krankenschwester,eine Mutter oder eine Haushälterin suchen? aber auch nicht zeigen müssen, dass sie der Herr im Haus sind.Ja, es gibt sie natürlich !Vielleicht zeigt er sich erst ,wenn ich selber ganz bin und vollständig.
Eine andere Frage stellt sich mir: wie wird aus einem Junge ein Mann, wenn sie als Kind fast nur unter Frauen sind.im Kindergarten , in der Schule und wie ich einige Zeit als alleinerziehende Mutter. Als meine Söhne dann in der Lehre in eine Männerwelt kamen mußten sie einiges einstecken lernen.
Ihr Lieben, Euch allen ein grosses Dankeschön für Eure Beiträge. Sie sind für mich eine wichtige Orientierung ,dass ich meinem Gespür trauen kann.
Schönen,erhosamen Sonntag und alles Liebe
Doris
Übrigens
Januar 21st, 2012 at 23:59
@All
Kennt jemand gute Literatur über das I Ging? Oder kennt sich jemand da gut aus? Das interessiert mich irgendwie total.
In Liebe und Offenheit
Zwebbel
Januar 22nd, 2012 at 00:47
Ich habe eine Frage…
Was ist männlich und weiblich?
Männer schreiben sich oft Rationalität auf ihre Flagge, aber das ist nicht männlich, sonst könnten Frauen nicht rational sein und es würde bei ihnen fehlen…
…genauso wie Frauen sich Gefühle auf ihre Fahne schreiben, aber Männer können auch fühlen…
Also verstehe ich das nicht ganz???
Sollte männlich und weiblich nicht etwas sein, was nur speziell die Frau und der Mann kann?
Januar 22nd, 2012 at 06:47
@ magdalena
Mann und Frau sind einerseits Hälften voneinander, aber andererseits polare Gegensätze. Deshalb wirken sie so anziehend füreinander. Allerdings wird der Gegensatz, der sie so anziehend füreinander machte, bei näherem Zusammenkommen oft zu einem ständigen Konflikt, der nur durch Liebe und Verständnis überwunden werden kann. Es gibt vielleicht einige Eigenschaften, die man mehr Männern oder mehr Frauen zuordnen kann, aber im Grunde, da wir ja BEIDE Pole in uns haben, werden die Eigenschaften mal stärker, mal schwächer ausgeprägt sein.
Zum Beispiel würde ich zuordnen: Der Mann zieht seine Schlüsse mehr durch Logik, durch rationale Erklärungen, die Frau durch Eingebungen, also intuitiv.
Männer argumentieren gerne, Frauen reagieren mit Gefühlen. Frauen können mehr hinnehmen, mehr akzeptieren, mehr erdulden als Männer, Männer revoltieren schneller, sie sind die Macher und Kämpfer. Der männliche Verstand ist starrer, fester entschlossen, oft ein Unruhestifter; die Frau hat manchmal Schwierigkeiten, sich für etwas zu entscheiden, sie “fließt” mit den Dingen.
Das kann alles, sowohl in Männern als auch in Frauen in zwei Richtungen gehen, in Männern z.B. in Aggressivität, Zerstörung ausarten, in Frauen in Untätigkeit, Teilnahmslosigkeit etc. Es kann aber genauso gut ( bei Männern) zu Initiative, Wagemut und Kreativität führen, sowie bei Frauen zu Empfänglichkeit, Offenheit, Meditativem Leben, es liegt- wie immer- bei einem selbst.
Es gibt noch viele polare Merkmale, aber um ein ganzer Mensch zu werden, müssen beide Pole ein Ganzes bilden und sich auf positive Weise miteinander verbinden, denn sie sind sich nicht feindlich gesinnt, sondern ergänzen sich gegenseitig. Und das sollte nicht nur bei Mann und Frau geschehen , sondern auch in jedem einzelnen Menschen mit den eigenen männlichen und weiblichen Anteilen. Nichts ist über -oder unterlegen, alles ist gleichwertig.
Licht und Liebe, LUMOS
Januar 22nd, 2012 at 07:40
Also wenn ich den guten Robert nun richtig verstanden habe, geht es nicht darum, das Mann seine weibliche Seite integriert und Frau den Mann in sich entdeckt. Es geht vielmehr darum, das jeder, sowohl Männlein wie Weiblein ganz sich selbst lebt und liebt.
Heute ist es doch oft so, das Männer sich schon fast nicht mehr trauen ihre Männlichkeit zu leben (was nichts mit dauernotgeilen Macho raushängen zu tun hat) und Frauen anscheinend im e-mann-zipations Wahn glauben, nun unheimlich einen auf männlich machen zu müssen auf Kosten ihrer Weiblichkeit.
Das dabei nur kuddelmuddel entsteht, an dem am Ende alle ziemlich unglücklich und orientierungslos aus der Wäsche gucken – nun ja, man schaue sich halt um im vereinigten Zombieland.
Es geht auch nicht darum, irgendwelchen Rollenbildern der Gesellschaft zu entsprechen. Es geht um Autentizität im Leben. Laut Rollenbild Mann ist nun mal dem Mann von der Gesellschaft vieles verboten, was mit Gefühl zeigen zu tun hat. Weichei – so heißt es dann. Zurück bleiben psychisch und seelische Krüppel – die beim Besten Willen nichts mit Männlichkeit zu tun haben.
Die Frau nun hingegen ist auf die Rolle des putzenden, kochenden und Kinder und Mann versorgenden stehts topgesylten und sich natürlich darin selbst verwirklichenden Dummchen vorbehalten. Auch die Rolle der Kampfemanze ist immer noch angesagt. Beides nicht gerade gut für ein gesundes Seelenleben, so ein Rollenbild. Aber so ist das, wenn man versucht, alles mögliche zu sein – vor allem das, was andere einem zu sein heißen – nur nicht selbst zu leben. Volle Pulle gradeaus – der nächste Abgrund kommt bestimmt.
Natürlich ist es (zumindest am Anfang) nicht leicht, autentisch zu sein. Da muss man sich ja ziemlich viel Gedanken machen, z.B. wie wäre ich den gerne? Wie will ich mich selber sehen – fernab jeder Rollenspiele. Es ist natürlich viel leichter und einfacher, ein fertiges Rollen-Strickbild zu konsumieren. Konsumieren können wir ja alle. Dazu werden wir in unserer wahnsinnig fortschrittlichen Gesellschaft von klein auf gedrillt.
Von daher ist es schon fast ein Faulspiel: Diese Frage von wegen “Was ist denn ein Mann?” Wollt ihr etwa schon wieder ein fertig gebasteltes Rollenbild?
Nehmt euch so wie ihr seid in Liebe an, ändert das, was euch an euch selbst nicht passt. Löst Programme auf, die euch stehts dazu treiben, den Ast, auf dem ihr sitzt, abzusägen.
Wie schon gesagt: Seid autentisch! Jeder weiß wohl selbst, was “gut und richtig” ist. Wie viele handeln danach? Die wenigsten?
Sowohl für Männlein wie auch Weiblein sollte nur eine Regel gelten: Liebe!
Liebe dich selbst! Das ist das wichtigste. Denn nur wer sich selbst liebt, lebt in der Fülle des Seins.
Und wenn ihr dann in der Fülle lebt gebt freudig an andere ab. Denn nur so könnt ihr euch auch selbst lieben. Das heißt es, andere zu lieben.
Aus nem leeren Brunnen kann man nichts schöpfen – weder für sich noch für andere. Sorgt dafür, das eure Liebesbrunnen randvoll sind. Dann könnt ihr auch anderen geben und ihnen so helfen, die Liebe zu entdecken. (so ganz nebenbei sorgen dann auch die anderen IM GEBEN dafür, das euer Brunnen nicht mehr leer wird.)
Und wer in Liebe ist, der braucht nicht mehr fragen: Was ist denn ein Mann? Was ist denn eine Frau? Wer in Liebe ist, der ist GANZ (im Sein) – alles andere ist abwegig – der schnellste Weg zum nächsten Abgrund eben.
Heute sind die Menschen alles mögliche – am allerwenigsten allerdings GANZ sie selbst. Unsere Welt ist ein Spiegelbild unserer Seelen. Ziemlich kaputt. Wollt ihr die Welt heilen, dann heilt euch selbst.
Liebt! Jeden Tag ein wenig mehr.
Namaste, der Francular
PS: Nemmt’s mir nicht krumm, wenn ich manches stark vereinfachend geschrieben habe. Muss ich wohl so tun, sonst schreibe ich besser gleich ein Buch.
Um die Uhrzeit wohl eher nicht…
Januar 22nd, 2012 at 08:00
Sehr gut, lieber Francular!
Genauso ist es und sollte immer mehr Beachtung finden, alles beginnt mit der Selbstliebe. Und sich selbst zu lieben lernt man, indem man sich voll uns ganz annimmt, so, wie man im Moment ist! Du hast es wirklich auf den Punkt gebracht !
In Liebe, LUMOS
Januar 22nd, 2012 at 09:23
Und solange die energetische Expansion Bestand hat, passt der Satz, dass Männer die Bühne bauen und Frauen sie mit Leben füllen. Beides gehört zusammen und macht allein keinen Sinn, wäre gar unmöglich.
http://www.gold-dna.de/ziele8.html#marke2
Gruß Guido
Januar 22nd, 2012 at 10:44
naja waren wir doch alle schon oft mann und frau, also die erfahrungen in den verschiedensten leben wären ja gemacht. jetzt könnte es zum abrufen dieser erfahrungen gehen – im emotionalkörper könnten die ja auch abgespeichert sein?!
umärmelei
Januar 22nd, 2012 at 11:25
@ Lumos und Francular,
danke für Eure Meinungen, denen ich mich absolut anschliessen kann.
Herzliche Grüße
Alex
Januar 22nd, 2012 at 14:11
ist alles ganz einfach,
Die Seele hat kein Geschlecht!
Grüsse Horst
Januar 22nd, 2012 at 15:58
@ #17 (Ein noch älterer Mann)
Damit kann ich leben…
Alles andere finde ich verwirrend…
…für mich gibt es nur einen Unterschied bei Mann und Frau, die Frau kann Kinder gebären und der Mann nicht…
Das Frauen mehr in ihrer Intuition leben und Männer mehr auf ihren starren Verstand hören ist in meiner Wahrnehmung nach falsch!
Januar 22nd, 2012 at 16:01
Du kannst nämlich gar nicht Gefühle und Verstand voneinander trennen! Das ist neurologisch schon falsch…
…Körper und Geist zu trennen…
Das ist eher eine jahrtausendalte Ideologie!
Januar 22nd, 2012 at 16:09
Aber es gibt natürlich Wahrnehmungsstörungen, zu denen Männer wohl mehr hin tendieren (z.B. Asperger-Autismus/Soziopathie)…
…dort ist die Körperwahrnehmung blockiert und der objektive Verstand tritt in den Vordergrund…
Januar 22nd, 2012 at 16:24
@ Doris,
ja, ich denke jedes weiter Wort wäre überflüssig weil du recht hast, es kommt mir so vor, als wenn du einige Männer nicht magst.
Denke bitte nicht nach dem Motto “kennste einen, kennste alle”
das wäre deiner nicht würdig.
Horst
Januar 22nd, 2012 at 16:31
@ #21
Wer ist Doris?
Januar 22nd, 2012 at 16:38
@ Magdalena, entschuldigung, du wast gemeint, ich habe mich vertan, und Magdalena mit Mandala verwechselt.
Januar 22nd, 2012 at 16:40
Ich mag es nicht wenn Menschen Logik, Rationaltiät und Vernunft zu typisch männlichen Eigenschaften machen…
…weil es nicht stimmt, Frauen können auch mit den Werkzeugen Logik, Rationalität und Vernunft operieren, für einige sind es sogar ihre liebsten Werkzeuge…
Also was soll daran männlich sein an diesen Werkzeugen?
Januar 22nd, 2012 at 16:44
@ Horst
Ich mag Männer…
…ich liebe “männliche Eigenschaften”, weil ich sie selbst gerne lebe seit meiner Geburt…
Aber ich würde sie eher als menschliche Eigenschaften definieren! Ich bin nämlich kein Mann, ich bin erster Linie eine Frau…
Januar 22nd, 2012 at 16:50
Es ist nicht nett, wenn die eigenen Geschlechtsgenossinnen mich nicht ernst nehmen und als männlich ansehen…
…Frauen können so grausam sein…
Januar 22nd, 2012 at 17:34
Wenn ich höre, dass ich genauso denken würde wie ein Mann…
…dann macht mich das rasend !!!
Januar 22nd, 2012 at 19:45
Liebe Magdalena,
das ist genau das, wovon bei diesem Artikel die Rede ist…
Herzliche Grüße
Alex
Januar 22nd, 2012 at 20:41
Jeder Mann und jede Frau haben beide Anteile- männliche und weibliche- in sich. Wenn der bewusste Verstand männlich ist, dann ist das Unterbewusste weiblich- und umgekehrt.
Als idealen Zustand sehe ich an, wenn in einer Beziehung der Mann vorwiegend männliche, die Frau vorwiegend weibliche Anteile lebt (s.mein Beitrag 11)- und zwar in positiver Weise. Dann bringt das Zusammenleben täglich neue Überraschungen, beide Partner ergänzen sich, der andere wird zum Spiegel und man wird fähig, die Dinge auch aus einem anderen Blickwinkel als dem eigenen zu betrachten. Die Brücke dazu ist die Liebe.
Das halte ich für einen sehr wesentlichen Aspekt einer wirklichen Partnerschaft.
In Liebe, LUMOS
Januar 22nd, 2012 at 21:46
Zu Robert Betz muss ich eines erzählen.
Ich habe ein Buch von ihm gekauft, weil ich seine Videos im Internet toll fand. Es heißt “Willst du normal oder glücklich sein”
Ich las die ersten Seiten, und es öffnete mein Herz für irgendeine Wahrheit ganz tief in mir.
Dann las ich weiter, und die Magie verging immer mehr. irgendwann fragte ich mich, ob ich das Buch denn überhaupt noch brauchte, und plötzlich wird es mir gestohlen. Oder es rutschte mir irgendwie aus der inneren Jackentasche, was ich eher nicht glaube. Ich fragte mich najtürlich, wer zum Guckuck ein Selbsthilfe Buch aus einer Jackentasche stiehlt, wenn er vorher nicht sieht, was in der Jackentasche drinnen ist, und wahrscheinlich eher eine Brieftasche erwartet hat.
Mein nächster Gedanke war aber, dass mir das genau zum richtigen Zeitpunkt passiert war, weil ich das, was Robert Betz geschrieben hat, zu fundamentalistisch angegangen bin. ich habe mir immer mehr eine tiefe Einsicht erwartet. Nachdem mir das uch aber entwendet wurde, begriff ich, dass ich schon längst verstanden habe, worauf der Autor aus seiner Sicht hinaus wollte, und ich mich nicht länger darauf versteifen musste.
meine Meinung ist: Nehmt einen Autor niemals zu ernst. Nehmt nie irgendetwas zu ernst, in welchen Medien auch immer. Ihr könnt lesen was ihr wollt, euch so viele Inputs zum Nachdenken und Nachfühlen holen, aber versteift euch auf keine Meinung.
In Liebe und Offenheit
Zwebbel
Januar 23rd, 2012 at 00:32
@ #28
Ups, dann habe ich das ganz falsch verstanden, Alexisorbas!
Ich dachte es geht darum, dass die Männer “männliche Eigenschaften” und die Frauen “weibliche Eigenschaften” leben sollen…
…und dann soll der Mann der Frau “männliche Eigenschaften” näher bringen und die Frau dem Mann “weibliche Eigenschaften”…
Aber das ist doch total bescheuert, da ich doch jetzt schon “männliche Eigenschaften” lebe…
…und mich eher mit “weiblichen Eigenschaften” beschäftigen möchte…
Danke für die Aufklärung, Alexisorbas! Tut mir leid, hab das dann missverstanden!
Januar 23rd, 2012 at 00:37
@ LUMOS
Soll ich dann nach deinem Modell lesbisch werden?
Januar 23rd, 2012 at 02:07
Also, ich habe mich vor 18 Monaten geheiratet! Wir hatten auch mal Auseinandersetzungen. Ich wollte nie Heiraten! Sag niemals nie!
Ulrike
Januar 23rd, 2012 at 07:45
@magdalena 32
Es geht nicht um die Sexual-Vorstellungen des kollektiven Bewusstseins und ihres Schubladendenkens.
In einer Welt der Dualität sind “männlich” und “weiblich” nur zwei Seiten einer einzigen Medaille, die sich im Idealfall gegenseitig ergänzen – und zwar auch in jedem Einzelnen von uns.
Männer und Frauen repräsentieren dieses System in der sichtbaren Welt, sie veranschaulichen es im Äußeren, haben eine Spiegelfunktion,- doch die Ganzheit wird im Inneren erlangt.
Und- wie Horst schon schrieb, die Seele hat kein Geschlecht. Je weiter ein Mensch erwacht ist, desto mehr wird er die Geschlechterpolarität in eine Ganzheit integriert haben.
Dann gibt es keine typisch männlichen und typisch weiblichen Eigenschaften mehr.
Bis dahin sehe ich den Lernprozess im fortschreitenden Anerkennen und Integrieren der jeweils polaren Anteile, egal ob in Männern oder Frauen. Und zwar durch die Liebe, die alle Arten von polaren Gegensätzen überbrücken kann.
LIebe Grüße von LUMOS
Januar 23rd, 2012 at 10:40
lieber francular
jetzt hab ich mich extra für dich eingeloggt.ich danke dir für diesen deinen bericht.
das was du hier schreibst:
Unsere Welt ist ein Spiegelbild unserer Seelen. Ziemlich kaputt. Wollt ihr die Welt heilen, dann heilt euch selbst.
kann ich nur voll und ganz unterstreichen.
jeder meint etwas besonderes tun zu müssen,oder gar die welt retten zu müssen.
aber jeder sollte bei sich anfangen.wenn jede seele in sich heil ist,was sollte dann im aussen nicht stimmen?es wäre alles gut.
liebe grüße elisabeth
Januar 23rd, 2012 at 11:21
@ Elisabeth (35)
genau das ist mein Reden. Darum geht es mir in diesem Blog, seit fast zwei Jahren…!!
Und die Erkenntnis dazu hat lange genug gedauert
Herzliche Grüße
Alex
Januar 23rd, 2012 at 13:47
Sind die Energieen nicht toll.
Ein kleiner Auszug aus “Gespräche mit Gott”
YIN UND YANG sind Bestandteil des herrlichen Rhythmus des Lebens. Der eine Aspekt des »Seins« ist nicht »perfekter« oder »besser« als der andere.
Beide Aspekte sind ganz einfach und wunderbarerweise eben dies: Aspekte.
Männer verkörpern ganz offensichtlich andere Ausdrucksformen des Göttlichen, die Frauen gleichermaßen mit Neid beäugen, und andersrum.
Doch hat man gesagt, dass eine Existenz als Mann euer Prüffeld oder eure Bewährungsprobe ist.
Wenn ihr lange genug ein Mann gewesen; wenn ihr durch die von euch selbst geschaffenen Katastrophen genug Schmerz zugefügt habt; wenn ihr Aggression durch Vernunft, Verachtung durch Mitgefühl ersetzt, wenn man nicht immer nur der Sieger sein will, sondern darauf achtet, dass es keine Verlierer gibt.
Wenn gelernt wurde, dass Macht nicht gleich »Recht« ist; dass Stärke nicht Macht über, sondern Macht für bedeutet; dass absolute Macht von anderen absolut nichts fordert; wenn das männliche Prinzip diese Dinge versteht, dann wird schließlich die Essenz und das Wesen des Weiblichen verstanden werden.
Dann ist eine Frau besser als ein Mann?
NEIN! NICHT »BESSER« – anders! Ihr fällt dieses Urteil. So etwas wie »besser« oder »schlechter« gibt es in der objektiven Wirklichkeit nicht.
Es gibt nur das, was IST – und was ihr zu SEIN wünscht.
Heiß ist nicht besser als kalt, oben nicht besser als unten -ein Punkt, den ich schon oft dargelegt habe.
Von daher ist weiblich nicht »besser« als männlich. Es ist einfach, was es ist. Genauso wie du bist, was du bist.
Doch niemand von euch ist eingeschränkt oder begrenzter. Du kannst SEIN, was du sein willst, kannst wählen, was an Erfahrung du machen möchtest. In diesem Leben oder im nächsten oder im übernächsten – so wie du es schon in den Leben zuvor getan hast.
Jeder von euch hat stets die Wahl. Jeder von euch besteht aus allem-was-ist.
In jedem von euch steckt Männliches und Weibliches.
BRINGT DEN ASPEKT, DEN AUSZUDRÜCKEN UND ZU ERFAHREN EUCH GEFÄLLT, ZUM AUSDRUCK UND ERFAHRT IHN. DOCH WIßT, DAß JEDEM VON EUCH ALLES OFFENSTEHT:
Als kleiner Bub (kann mich seit heute Nacht daran erinnern) erwischte ich mich dabei, wie ich(Wem oder Was auch immer) bittend und flehend darum bat mir meine Flügel zurückzugeben.
Heute Nacht fragte ich erneut.
Antwort:
Ich bekomme sie zurück.
Verheult und erleichtert bin ich dann eingeschlafen.
Hab Euch alle die Ihr hier seid echt lieb.
Matthias
Januar 24th, 2012 at 08:01
BRINGT DEN ASPEKT, DEN AUSZUDRÜCKEN UND ZU ERFAHREN EUCH GEFÄLLT, ZUM AUSDRUCK UND ERFAHRT IHN. DOCH WIßT, DAß JEDEM VON EUCH ALLES OFFENSTEHT:
Als kleiner Bub (kann mich seit heute Nacht daran erinnern) erwischte ich mich dabei, wie ich(Wem oder Was auch immer) bittend und flehend darum bat mir meine Flügel zurückzugeben.
Heute Nacht fragte ich erneut.
Antwort:
Ich bekomme sie zurück.
Verheult und erleichtert bin ich dann eingeschlafen.
Guckst du hier:
http://www.ashtarcommandcrew.net/forum/topics/ufo-fleet-caught-on-video-over-new-york-jan-2012
Januar 24th, 2012 at 13:55
Danke dir.
Januar 24th, 2012 at 23:49
Hier eine ESPERE-Symbolgeschichte von Jacques Salomé…
Die Symbolgeschichte von Periodica, die davon träumte,
einen guten Ruf zu haben
Jacques Salomé, übersetzt von Monika Wilke
Periodica ist ein seltsames Phänomen von unvorhersehbarem Charakter. Ich glaube, sie ist fast launisch zu nennen.
Sie führt ein sehr bizarres Leben: Während vier oder fünf Tagen im Monat zeigt sie sich voller Selbstbewusstsein, ohne jegliche Scheu oder Zögern. Ja, sie drängt sich manchmal fast auf und wirkt regelrecht ausufernd in ihrem Auftreten. Dies sind sicherlich die richtigen Worte, um ihr Verhalten während dieser vier bis fünf Tage zu beschreiben.
Den Rest des Monats taucht Periodica nicht mehr auf. Nichts ist von ihr zu bemerken, auch nicht das kleinste Anzeichen. Sie bleibt in vollkommener Stille, im Inneren verborgen.
Regula hatte alles nur Denkbare schon über sie erzählen gehört. Nur zu häufig wurde sie mit Scham oder gar heftiger Abscheu behandelt. Das Verhalten anderer ihr gegenüber, insbesondere der Frauen, war meistens ambivalent. Auf der einen Seite wurde nicht wirklich gewünscht, dass sie kam. Auf der anderen Seite wurden Frauen wie Männer manchmal sehr nervös, wenn sie nicht rechtzeitig erschien oder freuen sich auch über alle Maßen, wenn sie gänzlich ausblieb.
Ihr habt es sicherlich erraten: Das Leben von Periodica war wie ein einziges Kopfzerbrechen. Zu allererst ihre Geburt. Sie kam ohne jegliche Ankündigung, an einem Sonntag, einem Montag oder ganz gleich an welchem Tag und zu jeder denkbaren Uhrzeit. Und wenn sie das allererste Mal auftauchte, rief sie bei dem kleinen Mädchen, das sie empfing, viele Emotionen hervor. Ja, denn Periodica kam nur bei kleinen Mädchen im Alter zwischen elf und sechzehn, manchmal auch siebzehn Jahren auf die Welt.
Wie ich es euch gesagt habe: Sie kam ohne groß vorher „Achtung, ich komme“ zu rufen, nahm ihren Platz ein, und verbreitete sich während drei, vier, fünf Tagen. Ihre Lieblingsfarbe war rot, um es genau zu sagen, blutrot.
Früher wurde sie mit Tüchern in Empfang genommen. In diesem Zeitalter hatte sie noch Platz. Heute versuchen die meisten Frauen sie in kleine Wattetampons rein zu zwängen, die sie einengen und zusammendrücken und alles auf einmal aufsaugen. Ich kann euch sagen, dass sie es gerne gehabt hätte, frei zu fließen, ohne Rückhalt und mit Raum für ihre Entfaltung.
Periodica verstand nicht das Geheimnis, das um sie gemacht wurde. Auch nicht die häufige Scham oder die sehr widersprüchlichen Gefühle der Menschen, die mit ihr zu tun hatten.
Sie hätte es gerne gehabt, als die, die sie war, akzeptiert und anerkannt zu werden: Als eine ehrliche Arbeiterin, die ihre Reinigungsarbeit mit Durchhaltevermögen, Pünktlichkeit und Genauigkeit durchführte. Periodica kannte ihre essentielle Rolle für das Leben der Frauen.
Am Ende ihres Lebens, wenn Periodica dann endgültig verschwand, sagten viele Frauen sie seien erleichtert. Eine Vielzahl von ihnen vermissten sie jedoch auch. Der schönste Traum von Periodica war es, eines Tages einen Frauenkörper zu finden, der sie bedingungslos willkommen hieß, ohne Rückhalt, ohne Scham, ohne Ambivalenz.
Nein, glaubt nicht etwa, dass sie gehofft hätte, eines Tages echte Liebe zu erfahren. Derartiges hatte sie sich nie zugestanden in ihrem tiefen Schweigen und ihrer manchmal starken, geheimen Trauer.
Wenn ihr mir wirklich mit dem Herzen zugehört habt, ist euch vielleicht aufgefallen, dass Periodica das Symbol von Einsamkeit ist, der Einsamkeit, nie selbst Leben gegeben zu haben.
Sobald eine Frau aber neues Leben in sich trägt, verschwindet Periodica während vieler Monate, ohne zu zögern, ohne zu klagen oder ein anderes Los zu fordern. Sie versteckt sich in dieser Zeit hinter der Milchstrasse. Und wenn sie triumphierend zurückkehrt und der Kreislauf ihrer eigenen Existenz wieder in Gang kommt, sprudelt sie vor lauter ungeduldiger Hoffnung, mit Achtung empfangen und anerkannt, ja, warum nicht, auch geehrt zu werden!
Was mich betrifft, wünsche ich mir, dass Periodica einen persönlichen Vornamen bekäme. Ich möchte gerne jedes kleine Mädchen einladen, ihr in den ersten drei Monaten nachdem sie aufgetaucht ist, einen Vornamen zu schenken, einen kleinen freundlichen Namen, um sie als eine wichtige, einzigartige, ehrbare und treue Persönlichkeit in dem Leben des Mädchens zu identifizieren und anzuerkennen.
Ich kenne ein kleines Mädchen, das sagte „Therese ist wieder da“ oder auch „Therese wird nicht mehr lange auf sich warten lassen“. Das Mädchen und Therese hatten eine sehr liebevolle Beziehung miteinander!
Denn die Verlässlichkeit und Aufopferung von Periodica bleibt ohne Rückhalt und Grenzen während vierzig Lebensjahre einer Frau.
Was ich euch noch nicht gesagt habe ist, dass Periodica ein wirksames Barometer für die Gefühlswelt der Frauen darstellt. Sie ist in der Lage, sehr weh zu tun, ja heftige Bauchschmerzen hervorzurufen, wenn sie spürt, dass die Frau, die sie trägt zu dem Zeitpunkt nur schwer ihre Weiblichkeit akzeptiert. So ist sie, Periodica.
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Vielleicht eine interessante Sichtweise für welche hier Lesenden?
Vor kurzem gab es auf arte eine Dokumentation, die den hier schon mal erwähnten Titel “Meine Seele hat kein Geschlecht” trägt, dabei ging es um Transsexuelle, höchst interessant….
LG
Andrea