Wissen, Glauben und Beweise
Liebe Freunde des Lichts,
der Mensch neigt dazu, für alles irgendwelche Beweise einzufordern. Eine Theorie wird nur dann als konform eingestuft, wenn es niet- und nagelfeste Beweise von Wissenschaftlern dazu gibt. Ganz egal, ob diese Beweise von Zeit zu Zeit durch andere Experimente der Wissenschaft widerlegt werden. Hauptsache, der Mensch wird mit Beweisen und zunehmend auch mit Statistiken gefüttert, die er verstehen kann. Aber auch wenn er sie nicht verstehen kann, „glauben“ sie die meisten und gelten dann als „wissend“.
Die einzige Ausnahme bilden Religionen. Hierzu werden keine Beweise angefordert, denn was z.B. in der Bibel oder im Koran steht, wird geglaubt. Der Glaube ist natürlich keine Wissenschaft. Glaube kommt von Glauben und Wissenschaft kommt von Wissen. Woher weiss ich denn, ob ich etwas weiss? Weiss ich es, weil ich es in einem Wissenschaftsmagazin gelesen habe oder weiss ich es, weil mir ein Freund davon erzählt hat? Oder ich weiss es, weil mir etwas passiert ist, in dessen Geschehnis ich eine Erfahrung machte?
Erfahrung
Diese Erfahrung wiederum kann nur ein Mensch für sich selbst machen und es als Wissen für sich selbst nutzen. Denn ein aussenstehender Mensch würde dafür einen Beweis anfordern. Den kann er aber nicht erbringen, weil er ja sein Wissen aus seiner eigenen persönlichen Erfahrung gelernt hat. Der andere kann es also nur glauben, denn wissen tut er es nicht. Für den anderen ist es also „nur“ glauben, aber nicht „wissen“. Somit drehen wir uns im Kreis, aber die Wissenschaft, die alles beweisen muss, um glaubhaft zu sein (welch sinnfreie, aber interessante Wortspiel ansich…) wird nicht dafür bezahlt, wenn sie „nur“ glaubt. Handfeste Beweise auf einem Stück Papier sind quasi der Beweis, um glaubhaft zu wirken und die Daseinsberechtigung? Doch tue ich der Wissenschaft in dem Moment unrecht, denn wer schon vergleicht die Wissenschaft mit Glauben, glauben und Religion.

Wissen
Das Wort „Wissen“ kommt vom althochdeutschen „wizzan“. Zur indogermanischen Perfektform *woida, „ich habe gesehen,“ somit auch „ich weiß“. „Wissen ist Macht“ sagte einst der englische Philosoph Francis Bacon (1561–1626). Und mit der These „Denn die Wissenschaft selbst ist Macht“ setzte er noch einen drauf. Durch Daten und Informationen erschafft man sich Wissen, lehrt uns Wikipedia.de
Was ist denn, wenn ich nichts weiß? Wenn ich nichts weiss, bin ich dann machtlos? Ich denke, dass die Theorie von Bacon zu den damaligen schwierigen Verhältnissen durchaus seine Daseinsberechtigung hatte, aber die Energien haben sich nun gewandelt, denn jeder Mensch kann sich „sein“ Wissen aneignen, um zu Glauben. Der Glaube an sich selbst und seine eigene Macht. An die Fähigkeit, durch seine Gedanken, Emotionen, Absichten und Einstellungen, seine eigene Realität erschaffen zu können und zum Mit-Schöpfer zu werden. Sogar das Wissen ist in jedem Menschen schon vorhanden, es braucht nur abgerufen zu werden.
Gibt es dafür Beweise? Können wir das glauben? Weiß ich das?
Nur ein paar Eso-Spinner, die darüber Bücher über Bücher schreiben und sich damit ihren Lebensunterhalt verdienen, verkaufen den Glauben als Wissen. Sollen wir das nun glauben oder nicht? Die Antwort erhält jeder durch sein Bauchgefühl, durch seine Intuition. Diese liefert jedem die ehrliche und vollkommene Antwort, sobald er sich auf sich selbst einlässt und den Verstand für einen kurzen Moment ausschaltet. Dann ist es völlig unerheblich, wer jene Theorie auch immer als wissenschaftlich bewiesen oder als Glaube klassifiziert.






August 9th, 2010 at 22:35
Hallo Alexisorbas,
Schöne Darstellung von Sprachweisheit, vielen Dank!
Wissen ist Macht,
glauben ist Magie.
Möchte man meinen?
R
August 9th, 2010 at 22:43
Hallo Realo,
schön, mal wieder was von dir hören.
Danke dir recht herzlich…
Wissen oder Magie, was ist nun besser?
Kopflastige Menschen würden sagen: Wissen
Gefühlsmenschen würden sagen: Magie
Nun werde ich bewußt dem schwarz-weiss-Denken verfallen, wenn ich nun sage, dass im kommenden Wassermannzeitalter, also dem Zeitalter der Weiblichkeit, die Gefühlsmenschen den besseren Start durch die Zeitenwende hindurch haben werden. Hört auf Euer Bauchgefühl!!!
In diesem Sinne, liebe Grüße
Alex
August 10th, 2010 at 00:28
Hallo. Vielen Dank für diese tolle Seite, die meisten Beiträge sind hier echt interessant, z.B. dieser hier.
Daher wollte ich auch mal was schreiben.
Ich war früher auch mal ein “left-brainer”, wie David Icke solche Kopfmenschen bezeichnet. Bin es aber seit einigen Jahren nicht mehr, da ich spirituell erwacht bin. Ich bin für die Zukunft und für die vielen, tollen zukünftigen Veränderungen bestens vorbereitet, da ich gelernt habe, meiner “männlichen” Intuition zu folgen.
August 10th, 2010 at 01:18
Bei Gefühlen, großes Thema, möchte neben Bauchgefühl gerne noch Herzgefühl und Kopfgefühl stellen, kann alles geübt werden.
Wenn diese drei Zentren gut zusammenarbeiten gehts schon ziemlich gut, glaub ich mal.Ein Lied singen, sozusagen. Frau Ratlos meint dazu: Manchmal wissen wir nicht was wir glauben sollen…
Rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr
August 10th, 2010 at 01:46
Genauso ist es: Wissen braucht die seelische Erfahrung, um Gewißheit zu erlangen. Mit dem Glauben ist das so eine Sache: da wird verlangt, an etwas zu glauben, was man nicht weiß. Das erschafft Unsicherheit und Zweifel.
Der Glaube wurde übrigens erst eingeführt durch Bernhard von Clairvaux (1090-1153). Dieser Zisterzienserabt sah nicht nur das ritterliche Ideal der Kreuzzüge, das Sterben für den Herrn, als höchsten Verdienst und verfaßte eine theologische Rechtfertigung für religiös motivierte Waffenhandlungen, sondern er setzte in seinen Schriften den Glauben gegen die Gewißheit. Was bedeutet, die Gewißheit im Herzen wurde ersetzt durch die Notwendigkeit, glauben zu müssen. Dies war eine der vielen Religionsverdrehungen.
Wir müssen das heute wieder umdrehen: wenn wir durch persönliche Erfahrung die Gewißheit im Herzen haben, dann brauchen wir nicht mehr glauben. Wir müssen uns auch nicht überzeugen lassen. Damit verschwinden dann auch alle Zweifel.
In diesem Sinne wünsche ich schöne Herzenserfahrungen!
Christa
August 10th, 2010 at 12:24
Kurz zusammengefasst:
Wissen kann nicht gelernt oder gelesen werden.
Wissen kann nur erfahren werden.
In Liebe Lisa
August 10th, 2010 at 13:58
Sehr schöner Artikel, der es auf den Punkt bringt. Die Wissenschaft wird nie in der Lage sein die Fragen des Universums zu beantworten. Das einzige Labor, das groß genug ist, ist das Universum selbst. Die Wissenschaft spiegeltmit ihrer wachsenden Menge von Informationen, Daten, Messungen, Rechenleistung, Gesetzmäßigkeiten, Theorien und Kosten perfekt die Expansion des Universums wieder. Wissenschaft, genau wie Religion, ist eine weiße Leinwand der Unordnung, die viele Betrachter hat, die aber allesamt nicht das wahre Bild erkennen. Das Universum bzw.die Realität muss nicht bewiesen werden, es geht nicht darum, ob etwas richtig oder falsch ist, denn die Realität muss nur wahrgenommen werden. Wenn das Universum in die Optimierung übergeht, lässt das Wirken der WIssenschaft und der Religionen immer mehr nach und das einzige und alleinige Gesetz des energetischen Flusses, aus dem das Leben die Realität erschafft, wird mehr und mehr offenbahr, nämlich dass auf jede Aktion ( Unordnung ) eine Reaktion ( Ordnung ) folgt. Mehr Gesetze braucht es nicht, um das Universum wahrzunehmen … wie unter http://www.gold-dna.de ausführlich beschrieben. Fallt nicht auf den Sirenengesang sämtlicher weißen Leinwände herein, ob es nun Sonnenstürme, Erdbeben, Prophezeiungen, Strömungen und andere weiße Flächen sind. Die Bilder des energetischen Flusses sehen anders aus.
Gruß Guido
August 10th, 2010 at 14:02
@Lisa
Nein, Wissen nutzt dem Leben im Grunde nichts. Wissen ist nur eine Ansammlung weißer Leinwände. Wissen ist eine Ansammlung von Unordnung. Dem Leben geht es nur darum energetische Unordnung mittels der Realität in Ordnung zu überführen, um einen logischen Fluss aufrecht zu erhalten.
Gruß Guido
August 11th, 2010 at 04:47
wenn du glaubst wird dein glaube irgendwann zu wissen.nichtwissende werden einen beweis fordern,
August 11th, 2010 at 13:32
“Ohne aus der Tür zu gehen, kennt man die Welt.
Ohne aus dem Fenster zu schauen, sieht man den Sinn des Himmels.
Je weiter einer hinausgeht, desto geringer wird sein Wissen.
Darum braucht der Berufene nicht zu gehen und weiß doch alles.
Er braucht nicht zu sehen und ist doch klar.
Er braucht nichts zu machen und vollendet doch.”
-Laotse-
In Liebe
Lisa
August 11th, 2010 at 15:06
Hallo Lisa,
schönes Statement von Laotse.
Wissen ist gar nicht so wichtig, sondern die eigene Erkenntnis. Und die kann einem niemand abnehmen. Man kann sich lediglich informieren, um evtl. den einen oder anderen Schritt Richtung Erkenntnis zu gehen.
Liebe Grüße
August 17th, 2010 at 11:44
Es heisst doch: Euch geschieht wie ihr glaubt, nicht wie ihr wisst
November 15th, 2010 at 07:56
Ich dachte mir, diese wunderschöne Geschichte passt in diesen Raum und auch in diese Zeit…….
/www.sein.de/spiritualitaet/ganzheitliches-wissen/2010/zwei-embryos-gibt-es-ein-leben-nach-der-geburt.htm
Alles Liebe
Angela