Erdölprodukt Kunststoff: Ausstieg auf Raten
Liebe Freunde des Lichts,
ausgehend von der Ölbohrkatastrophe, über die man zur Zeit nicht mehr viel hört, habe ich mir in letzter Zeit viele Gedanken gemacht und recherchiert, wie/ob man auf Erdölprodukte verzichten kann und was es vor allem mit den Kunststoffverpackungen aufsich hat. Ich denke, dass ein völliger Ausstieg für den Normalverbraucher nicht machbar ist, aber es ist unsere Aufgabe, den Erdölkonsum zu reduzieren und uns nach Alternativen umzusehen bzw. Wege und Möglichkeiten zu finden, um unser tägliches Leben so zu gestalten, dass man auf solche Produkte langfristig völlig verzichten kann.
Wie ich schon öfter berichtet habe, soll uns die Ölbohrkatastrophe vor Augen führen, dass die Menschheit damit aufhören soll und muss, nach Erdöl zu bohren. Zwar scheint es angesichts der Verflechtungen und Lobbyisten aussichtslos, dass dies in der Öffentlichkeit ernstzunehmend diskutiert wird, aber wenn nicht jeder einzelne damit beginnt und für sich selbst die Absicht bekundet, an dem Spiel nicht mehr teilzunehmen und seine Angewohnheiten Schritt für Schritt umzustellen, brauchen wir nicht auf „die da oben“ schimpfen, die nichts unternehmen. Wie im Kleinen, so im Großen.
Das Thema „Was aus Erdöl hergestellt wird“ ist viel zu umfangreich, um darüber einen einzigen Artikel zu schreiben, darum soll es heute nur um das Erdölprodukt “Kunststoff” und im Detail um Kunststoffverpackungen gehen. Kunststoffverpackungen, die fast alle Erdöl enthalten, sind oft nicht nur unnötig, sondern vor allem auch extrem gesundheitsschädlich. Die Schadstoffe können über die Verpackung in die Nahrungsmittel übergehen und werden mitkonsumiert, was Krankheiten verursachen kann. Man benötigt übrigens 2000kg Erdöl, um 1000kg Kunststoff zu produzieren. Vor allem die Produkte aus dem Supermarkt sind meistens mit unnötig viel Kunststoffverpackungen versehen.
PET-Flaschen sind gesundheitsschädlich: (naturheilkunde-news.de)
Experten haben hormonähnliche Stoffe im Mineralwasser nachgewiesen, die menschlichen Hormonen ähnlich sind, wie etwa dem weiblichen Sexualhormon Östrogen. [...] Möglich ist eine Veränderung der Spermienqualität, eine Vergrößerung der Prostata oder eine Auswirkung auf das Brustwachstum. Außerdem ist ein besonderes Auftreten von Diabetes Typ II oder auch Typ I sowie Fettstoffwechselstörungen zu beobachten. Ob und wieweit diese hormonelle Belastung der Mineralwässer unsere Gesundheit belastet, können Experten noch nicht abschätzen.
Hier zwei interessante Artikel von:gesundheitlicheaufklaerung.de
Plastik im Blut:
„95 von 100 Österreichern haben Kunststoffrückstände in ihrem Blut. In aktuellen Studien wurden Spuren von Weichmachern und Flammschutzmitteln im menschlichen Organismus nachgewiesen. Die Stoffe dürften über die Atemwege oder die Nahrungskette in den menschlichen Körper gelangen. Noch ist über die Auswirkungen auf den Organismus wenig bekannt. Sicher ist, dass der Stoff Bisphenol-A auf das Hormonsystem wirkt und in Tierversuchen zu Leberschädigungen oder Fettleibigkeit geführt hat. Im Gegensatz zu anderen Ländern ist ein Verbot solcher Substanzen in Österreich noch nicht angedacht. Newton berichtet über mögliche Auswirkungen von Plastik auf unseren Organismus.
Plastik ist billig und praktisch. Wir sind Kinder des Plastikzeitalters. Kunststoffe können bis zu 500 Jahre in Böden und Gewässern überdauern und mit ihren unbekannten Zusatzstoffen unser Hormonsystem schädigen. Wussten Sie, dass Sie Plastik im Blut Mehr »haben? Regisseur Werner Boote zeigt in seinem investigativen Kinodokumentarfilm, dass Plastik zu einer globalen Bedrohung geworden ist. Er stellt Fragen, die uns alle angehen: Warum ändern wir unser Konsumverhalten nicht? Warum reagiert die Industrie nicht auf die Gefahren? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten und Meeren? Wer gewinnt dabei? Und wer verliert?“
Plastik in den Weltmeeren:
Forscher entdecken nach und nach die Ausmaße einer gigantischen Müllhalde aus Kunststoffrückständen im Pazifik zwischen Japan und Nordamerika. Etwa 2.500 Kilometer soll der “Great Garbage Patch” im Durchmesser haben und das Meer auf eine Tiefe von bis zu 200 Metern mit Kunststoffresten verschmutzen. Die Plastikrückstände haben bereits schwere Auswirkungen auf die Meeresbiologie. Die Forscherteams sind sich nicht einig, ob der Schaden noch rückgängig gemacht werden kann.
Plastik in den Weltmeeren ORF (Newton) TV Beitrag:
Alternativen:
Metzger und Bäcker oder Bioläden ums Eck bevorzugen, am besten eigene wiederverwertbare Verpackungen mitbringen und befüllen lassen. Davon abgesehen sollte man Fleisch- und Wurst sowieso nur da kaufen, wo nachvollziehbar ist, wo das Fleisch herkommt. Die industrielle Fleischproduktion ist nicht nur für die Tiere furchtbar, sondern ebenfalls giftig für die Menschen, die deren Produkte konsumieren. Nicht nur das Antibiotika, sondern auch Angst und Aggressionen der Schweine, Rinder und Hühnern werden mitkonsumiert. Lieber etwas mehr Geld ausgeben und den Konsum etwas einschränken. Getränke in Glasflaschen den PET-Flaschen vorziehen, in Getränkemärkten gibt es (noch) genügend Auswahl.
Die Alternative Bio Plastik:
(gesundheitlicheaufklaerung.de)
Die gigantischen Mengen an Plastik und Kunststoff stören das ökologische Gleichgewicht und natürliche Kreisläufe unwiederbringlich. Forderung der Gegenwart sind somit kompostierbare Kunststoffe. Österreichischen Forschern ist es gelungen, Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen zu erzeugen, die mitunter bessere Eigenschaften aufweisen als Plastik aus Erdöl. Sie erzeugen abbaubares Plastik, das aus Stärke, Zucker oder Milchsäurebakterien. Da jedoch auch diese Rohstoffe nicht umsonst sind, laufen zurzeit Forschungsprojekte an der TU Graz, in denen versucht wird, Abfallprodukte aus der Landwirtschaft oder Fleischindustrie als “Bioplastikerzeuger” einzusetzen.
Die Alternative Bio Plastik ORF (Newton) TV Beitrag:
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August 14th, 2010 at 17:53
Eine österreichische Familie versucht möglichst plastikfrei zu leben :
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&dig=2010%2F06%2F10%2Fa0007&cHash=35e7bae489/
http://www.keinheimfuerplastik.at/
August 17th, 2010 at 21:11
hi. danke für den beitrag!
wir versuchen ebenfalls ohne plasik klarzukommen.
ein stellenweise gruseliges und kaum umsetzbares unterfangen.
nachdem wir uns den film:
the oil crash
http://www.youtube.com/watch?v=r8-X4ttxxS0
angesehen hatten, fingen wir an, alles plasik aus dem haus rauszuschmeissen und durch glas, holz, emailiertes, keramik und kompostierbares (spülschwämme) zu ersetzen.
wir haben berge an plasik entsorgt!!
wir lassen auch den familienbus immer öfter stehen und gehen einfach wieder zu fuß.
der wechsel zu naturstrom.de war ebenfalls ein muss für uns… und auch wenn es kostspielig ist, wir sind komplett auf bioland und demeter umgesattelt – wer sich den appetit mal eben auf konventionelles verderben will – unbedingt den film: unser täglich brot ansehen!
http://www.youtube.com/watch?v=cHVGYnryYtw
wir sind eine 7köpfige familie.
wir können unsere kinder nicht einfach großziehen und ihnen gleichzeitig die lebensgrundlage zerstören…
herz-lichte grüße
loop
August 17th, 2010 at 21:29
Interessant zu sehen, wie Unordnung und Ordnung am Werk sind. Warum hat der Mensch Plastik erfunden ? Es ist ein praktischer und logischer Weg um die zunehmende energetische Unordnung in etwas umzuwandeln,mit dem Ordnung erzeugt wird. Plastikgefäße sind nützlich, schnell herzustellen, schnell verbreitbar, lange nutzbar, billig, vielseitig. Alles Merkmale, um die Unordnung zu ordnen. Die Unordnung, die jedoch diesen Plastikprodukten zugrundeliegt, bleibt trotzdem real vorhanden, was sich in der schlechten Abbaubarkeit zeigt und in zunehmenden Abfallbergen. Die Spielarten der Unordnung sind enorm. Daher liegt der sicherste und beste Weg, um Unordnung vollends in Ordnung umzuwandeln, darin, dass das Leben künstliche Prozesse zur Ordnungsschaffung meidet und stattdessen sein Augenmerk auf natürliche Prozesse lenkt. Sonnenlicht hat viel Unordnung, die durch Aufnahme über die Haut in gesundheitsfördernes Vitamin D und Wohlbefinden umgewandelt wird. Wird allerdings zu viel Unordnung aufgenommen droht Sonnenbrand. In einem expandierenden Universum bleibt dem Leben, allen voran den Menschen, aber keine andere Wahl, die ausufernde Unordnung mittels seiner Fähigkeiten zu ordnen … und sei es durch industrielle Prozesse. In einem Universum der Optimierung, welches in 29 Monaten einsetzen wird,sieht das allerdings anders aus. Die Vorbereitungen laufen, denn viele Menschen verbannen Plastik aus ihrem Leben oder verzichten beim Einkauf darauf. Die Saat ist gesät …aufgehen wird sie im Universum der Optimierung.
Gruß Guido
http://www.gold-dna.de