Die Sucht nach Leiden und die Entscheidung zur Freiheit
Liebe Freunde des Lichts,
ich möchte meinen Blog, abgesehen von den astrologischen Vorschauen von Christa, möglichst mit eigenen Artikeln füttern, aber als ich folgenden las, mußte ich einfach den Autor David Rotter von sein.de fragen, ob ich ihn auf meiner Webseite veröffentlichen darf. Er enthält soviele essentielle Thesen zur eigenen Persönlichkeit, zum Leben und zur Reflektion von Erfahrungen, die für die meisten Menschen von uns wirklich von großer Bedeutung sein können, wenn sie beachtet oder einfach nur “angeschaut” werden. Somit kann ich jedem den Artikel, falls noch nicht bekannt, wärmstens empfehlen:
Mit freundlicher Genehmigung von: sein.de
Die Sucht nach Leiden und die Entscheidung zur Freiheit
Wir alle wollen frei sein, richtig? Was aber, wenn das nur Heuchelei ist und wir eigentlich süchtig sind nach unserem Leiden, verliebt in die Intensität und die scheinbare Geborgenheit des Bekannten. Was wenn wir nichts mehr fürchten als unsere Größe und Freiheit, als die unbegrenzten Möglichkeiten des Lebens? Was, wenn wir gar nicht aufhören wollen, das Opfer zu spielen?
Selbstermächtigung
Die Zeit, in der wir gerade Leben, scheint vor allem eine Zeit der Ermächtigung zu sein. All die Erfolgscoaches und Manifestier-Seminare – wie auch immer man zu ihnen stehen mag – zeigen, dass es für viele Menschen gerade vor allem darum geht, wirklich erwachsen zu werden. Mit erwachsen meine ich ein Bewusstsein über das, was man mit seinem Leben anstellen will, darüber welche Werte man hat, wer man als Person sein möchte. Es bedeutet auch, Verantwortung für alle Bereiche des Lebens zu übernehmen: für alle Entscheidungen, für das eigene Denken und die eigenen Gefühle. Es heißt, sich frei zu machen von Fremdbestimmung, gesellschaftlichen und familiären Zwängen, zu seiner eigenen Wahrheit und Erfahrung zu stehen, seine Stärken zu umarmen und seine Schwächen zu bekennen. Es bedeutet auf einer ganz bodenständigen, menschlichen Ebene eine integre und authentische Person zu sein, im eigenen Selbstwert zu ruhen, sich nicht irgendwelchen Autoritäten zu unterwerfen, seiner inneren Stimme zu vertrauen, Hilfe annehmen zu können, wo es nötig ist, aber den Weg selbstbestimmt zu gehen.
Dort sind wir noch nicht. Und wenngleich vielerorts von einem Aufstieg in höhere geistige Dimensionen gesprochen wird – zu allererst mal sollten wir vielleicht erwachsene Menschen werden. Bevor wir ins Herz aufsteigen, sollten wir unseren Solarplexus verwirklichen. In dieser Hinsicht bin ich den ganzen Lebenshilfe-Ratgebern über persönliches Wachstum sehr dankbar. Vieles darin ist tatsächlich überaus wertvoll – wenn auch in meiner Erfahrung ohne eine spirituelle Dimension ziemlich unvollständig.
Die vier Süchte
Kürzlich las ich einen Artikel des Erfolgs-Coaches Tom Ferry, der einen Punkt ansprach, der mir auch auf meinem persönlichen Weg immer klarer wurde. Ferry geht davon aus, dass die meisten Menschen lieber “nach Vorlage” leben, statt ihr Leben zu gestalten. Nach Vorlage zu leben bedeutet letztendlich: aktiv zu wählen ein Opfer zu sein. Und sich darin erstaunlicherweise auch noch wohl zu fühlen. Solche Menschen leben in einem Zustand den Ferry “aktives Koma” nennt: festgefahren, besorgt, Opfer ihrer Umstände – und trotz aller Beteuerungen viel zu ängstlich um etwas zu ändern, den Sprung ins Unbekannte zu wagen, neue Wege zu gehen.
Nach 20 Jahren Erfolgscoaching kam Ferry schließlich zu dem Schluss, dass es eigentlich nie die Umstände sind, die Menschen daran hindern, ihr Leben bewusst zu gestalten, sondern dass es vor allem vier Süchte sind, die uns gefangen halten. Laut Ferry hat jeder Mensch mindestens eine dieser Süchte – sie zu identifizieren ist enorm hilfreich, um die permanente Selbstsabotage zu durchbrechen.
1. Die Sucht nach der Meinung anderer
Unsere ganze Gesellschaft sorgt sich darum, was andere über uns denken – und ist süchtig nach gesellschaftlicher Anerkennung. Die meisten Menschen sind gerne bereit, ihre Träume und Werte aufzugeben, wenn sie im Austausch dafür Anerkennung bekommen.
Beispiele:
- Besorgnis, was andere denken.
- Etwas tun oder sagen wollen, aber nicht den Mut haben, es zu tun.
- Sammeln von Statussymbolen (Autos, Schmuck, Klamotten etc.)
2. Die Sucht nach Drama
Viele Menschen verwechseln Erfüllung mit Intensität. Drama ersetzt in vielen Beziehungen sogar die Liebe. Auch im Äußeren scheint alles negative eine unwiderstehliche Anziehungskraft zu besitzen und hält unsere Energie und Aufmerksamkeit in negativen Gedanken gefangen.
- Hang zu Übertreibungen, alles ist größer, als es eigentlich ist
- Lästern und Gerüchte verbreiten
- Ständige Lebenskrisen
- Im Dreck herumwühlen, ständig Probleme besprechen müssen
3. Die Sucht nach der Vergangenheit
Menschen mit dieser Sucht haften an vergangenen Geschehnissen an, wollen alte Geschichten nicht loslassen. Sie sind gefangen darin, wie ihr Leben oder sie selbst bisher waren.
- Ständiges wiederholen alter Geschichten,
- Abneigung gegen jede Form von Veränderung, früher war alles besser
- Ständiges Hinweisen auf schlimme Erlebnisse
4. Die Sucht, sich Sorgen zu machen
Für manche Menschen sind Sorgen eine Lieblingsbeschäftigung. Sorgen haben einen Anschein von Bedeutsamkeit und Sinn, auch wenn sie uns in Wirklichkeit nur lähmen.
- Ständig besorgt sein, sich beklagen über die Verhältnisse und wie schlimm alles ist/werden könnte
- Das Worst-Case-Szenario kommt immer als Erstes in den Sinn
- TV oder Drogen, um negativen Gedanken zu entkommen
Entscheidungen
Erstaunlicherweise ist es – wie so oft – ziemlich einfach diese Tendenzen bei anderen Leuten zu beobachten. Ihre Muster sind so offensichtlich, dass man sich manchmal fragen mag, ob sie sich eigentlich nicht schämen, ein so durchsichtiges Spiel mit uns zu spielen. Sich selbst allerdings einzugestehen, dass man sein Leiden zu einem Großteil selbst erzeugt, weil man es auf eine abstruse Weise eigentlich im direkten Wortsinn “ganz gut leiden kann”, ist eine ganz andere Sache.
Aber, werden viele einwerfen, es sind doch die alten Programmierungen, das Unbewusste, unsere Erfahrungen, die uns diese Verhaltensmuster in die Zellen gebrannt haben. Das stimmt zwar irgendwie, aber damit sind wir schon wieder mitten im Opferbewusstsein und der Sucht Nummer 2. Will man das wirklich als Ausrede gelten lassen? Oder ist es vielleicht doch so, dass, wenn wir etwas nicht ändern, wir es vor allem nicht ändern wollen. Aus Angst vor dem Unbekannten und der Verantwortung, die mit dem Eingeständnis, dass wir frei sind, unweigerlich einhergeht.
Kürzlich veröffentlichen wir auf Sein.de den Artikel “Eine Sache der Entscheidung” von Michael Bradford. Auch er hat nach Jahrzehnten von Heilarbeit eine erstaunliche Entdeckung gemacht: Es sind überhaupt nicht die Dramen, in denen der Schlüssel zu Heilung liegt, sondern die Entscheidungen, die wir aufgrund der Dramen getroffen haben.
Auch ich hatte so ein Erlebnis mit einer anderen Heilerin. Über Jahre hatte ich ein Verhaltensmuster, dass immer wieder meine Beziehungen sabotierte. Als ich der Heilerin davon erzählte und wie sehr sich darunter litt, sah sie mich nur an und fragte, ob ich denn sehen könnte, dass ich mich als Seele bewusst dafür entschieden hatte, diese Erfahrung zu machen und darum mein Leben so gestaltet habe. Was für eine absurde Frage, ich wollte es doch so dringend loswerden! Aber zu meinem großen Erstaunen konnte ich es tatsächlich sehen. Es lag klar vor mir: Ich hatte wissen wollen, wie das ist. Und nun war es genug. Die Erkenntnis war völlig verblüffend und die nächsten 15 Minuten habe ich nur gelacht. Das Muster ist seither nie wieder aufgetaucht.
Seit diesem Erlebnis hat sich meine Einstellung zu meinem Mustern und meinem Leiden stark verändert. Wenn es dergleichen in meinem Leben gibt, dann weil ich es will und mithelfe es zu erzeugen. Weil ich die Erfahrung interessant finde, irgendwie darin verliebt bin oder weil es so angenehm vertraut ist.
Für uns alle wird es vielleicht mal Zeit, unsere Sucht nach dem Leiden und dem Opfer-Dasein aufzugeben. Wir haben als Seelen und als Menschheit genug schreckliche Erfahrungen gemacht, haben die dunkle Seite der Schöpfung bis in ihre Extreme ausgereizt. Jetzt lasst uns doch mal gucken, wie es auf der hellen Seite ist!
Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind.
Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, das uns am meisten erschreckt. Wir fragen uns, wer bin ich denn um brillant, wunderschön, talentiert und fantastisch zu sein? Aber, wer bist du, um dies nicht zu sein? Du bist ein Kind GOTTES! Dein dich selbst Kleinmachen dient der Welt nicht! Da ist nichts Erleuchtendes daran zu Schrumpfen, damit andere sich in deiner Gegenwart nicht unsicher fühlen. Wir sind geboren, um die Herrlichkeit Gottes in uns zu manifestieren. Sie ist nicht nur in einigen von uns; sie ist in jedem. Dadurch, dass wir unser Licht scheinen lassen, geben wir anderen Menschen unbewusst die Erlaubnis das Gleiche zu tun. Dadurch, dass wir uns befreien von unser eigenen Angst, befreit unsere Gegenwart automatisch andere.(Marianne Williamson”Return To Love”)
Autor: David Rotter / Sein Online






August 5th, 2010 at 11:05
Dieser Artikel ist eine einzige Lästerei über Menschen, die angeblich süchtig sind und impliziert das diese Menschen eine freie Wahl hätten, dies zu ändern. Sie können sich ändern, wenn es auf dem Plan steht! Sie können es nicht ändern, wenn es auf dem Plan steht zu scheitern.
Eine unnötige Fixierung auf das Äußere. Ich kann die Umwelt um mich herum nicht ändern, wenn es nicht auf dem Programm steht und das würde mich auch massiv abhänging machen von ihr. Wenn das Umfeld partout nicht mitspielen will, was mache ich dann?
August 5th, 2010 at 11:54
@Magdalena:
Sag mal, was ist denn mit dir los, dass du so stark gegen den Freien Willen und gegen mögliche Veränderungen propagierst!?
Gehirnwäsche, Sekte?
Oder hast du “Von der Zwiebel zur Perle” von Satyam Nadeen gelesen und dich täuschen lassen? Der glaubt nämlich auch nicht an einen freien Willen und sagt, dass wenn jemand sein Auto stehlt, dann soll man ihm bei seinem Vohaben nicht abhalten, weil es so bestimmt ist.
Kommt dir vielleicht jetzt, wie bescheuert die Einstellung ist?
Oder wenn ein Kind gequält wird, was dann? Schaust du zu und akzeptierst es, weil es so bestimmt ist?
Dein Zitat:
“Wenn das Umfeld partout nicht mitspielen will, was mache ich dann?”
Ja dann, lass dich halt vergewaltigen!?!?!?!?!!?!?!?!?!?!?!?!?!
Ojeojeoje
August 5th, 2010 at 12:04
@ Gerald
Das sind meine persönlichen Erfahrungen! Außerdem bedeutet das nicht das ich passiv bin!
Wenn es so vorgesehen ist, würde ich diesen Kinderficker eigenhändig töten oder anzeigen. Ich hab ja keine Wahl!
August 5th, 2010 at 12:14
@ Gerald
Ich weiß das ich keinen freien Willen habe, trotzdem muss ich meinem Schema folgen!
Trotz diesem Wissen sitze ich nicht den ganzen Tag passiv auf dem Stuhl und lasse alles geschehen. Das ist ein Missverständnis. Obwohl das auch in Ordnung wäre, wenn es für mich so vorgesehen wäre. Du musst auch deinem Schema folgen, du kannst überhaupt nicht anders.
August 5th, 2010 at 13:00
@Magdalena:
Ok, Obiges ist Deine Meinung die ich akzeptiere.
Ich weiß wie du es meinst, stimme aber nach wie vor nicht damit überein und sehe es als Unwahrheit an.
Liebe Grüße,
Gerald
August 5th, 2010 at 13:04
@ Gerald
Wenn du wirklich einen freien Willen hättest, dann versuche doch mal bitte etwas zu tun was gegen deine Natur/ deinen Charakter ist!
Kannst du soetwas Extremes tun oder gibt es eine Barriere? Woher kommt diese Barriere?
August 5th, 2010 at 13:58
“Du bist nicht auf der Erde, um unglücklich zu werden. Doch Glück ist allein der innere Frieden. Lerne ihn finden. Du kannst es. Überwinde dich selbst und du wirst die
Welt überwinden.”
MIt freundlichen Grüßen
)
August 5th, 2010 at 16:32
Hallo Magdalena,
deine persönlichen Erfahrungen in Ehren, aber deine Einstellung finde ich ziemlich destruktiv. Es ist so wie es ist und du kannst nichts dagegen tun und nichts daran ändern. Du findest dich mit dem ab, so wie es ist und kannst alle negativen Dinge, die in dein Leben kommen, auf den “Plan” schieben.
Ich glaube, dass der Mensch hier ist, um zu lernen und sein Bewußtsein weiterzuentwickeln. Doch leider vergessen die meisten Menschen dabei, dass es sich dabei teilweise um harte Arbeit handelt, weil man sich dabei mit sich selbst beschäftigen muss und davor haben die meisten panische Angst.
Herzliche Grüße
August 5th, 2010 at 16:56
Bin heute zum ersten Mal in einem Blog, aber irgendwie folge ich einen inneren Zwang.
Ich verfolge nun seit ein paar Stunden die Kommentare und stelle doch einfach wieder fest, dass jeder seinen eigenen Weg/sein eigenes Tempo geht. Wir sind alle auf der Suche – sonst wären wir nicht im selben Blog gelandet – aber finden tut man doch immer nur in sich selbst. Toleranz und Akzeptanz, loslassen und lieben, das sind für mich die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Aber ehrlich, manchmal bin ich ganz oben und dann ertappe ich mich doch wieder beim Fallen. So ist das Leben! Man muss das Leben lieben um es zu leben und man muss das Leben leben um es zu lieben!!!
Ich schließe mich der Meinung von Alexisorba an, wir sind hier um unser Bewußtsein weiter zu entwickeln – und das ist wirklich harte Arbeit, denn das geht an das Eingemachte. Auch mal ehrlich sein zu sich selbst, die sogenannten Fallen anschauen und vor sich selbst zugeben. In den Spiegel schauen können und sich gut fühlen, das ist doch wichtig!
Habe auch eine etwas schwerere Zeit hinter mir und freue mich, dass ich ich nicht als Opfer aus dieser “Prüfung” hervorgegangen bin.
Ein Motto, das ich mir im Laufe der Jahre angeeignet habe ist: jeder ist seines Glückes Schmied und seines Unglücks Meister!! Wie wahr, wie wahr.
Unsere Sprache ist hier ein Fundus ohne Ende und es wird deutlich, dass die Menschheit schon lange diesselben Themen hat.
Ich freue mich auf die Änderungen 2012, denn es kann nur besser werden und ich lebe in absolutem Vertrauen auf die Zukunft.
August 5th, 2010 at 17:32
Habe gerade bemerkt, dass ich versehentlich auf ein anderes Thema eingegangen bin – Thema verfehlt – 6!! sorry!!
Dem Bericht über die 4 “Süchte” schließe ich mich aber trotzdem an.
Allerdings betrachte ich solch ein Verhalten nicht als Sucht, sondern eben als Verhaltensmuster, die wir uns angeeignet haben.
Seien wir doch einmal ganz ehrlich, es ist doch manchmal auch schön einfach, nach diesen Mustern zu leben, so richtig ohne selbst Verantwortung übernehmen zu müssen!?!? Aber dies gleich Sucht zu nennen?!?!? Man muss ein ganz schönes Stück des Weges gehen, bis man sieht, dass man hier wohl nicht sein eigenes Ich sondern vorgelebtes Ich lebt.
Und erst nach richtig harter Arbeit – dies meinte Alexissorbas – kann man diese Muster überwinden und das bedeutet für mich dann auch innere Freiheit.
August 5th, 2010 at 18:24
Hallo Eggi,
schön gesagt, endlich mal wieder Optimisten/Realisten!
Eigenverantwortung ist wirklich das Stichwort schlechthin.
Sicher ist es einfacher und weniger anstrengend wenn man die Verantwortung anderen (im Fall von Magdalena der Schöpferquelle selber) abgibt.
Jedoch wird man sich langfristig gesehen im Kreis drehen oder unbewusst doch auf sein Innerstes hören und daher trotzdem seine Lernaufgaben nachkommen.
Mir ist das Leben im “vollem Bewusstsein” lieber, weil man sich sonst leichter von seinen Aufgaben drücken kann wie ich finde.
Liebe Grüße,
Gerald
August 5th, 2010 at 19:56
@ Alexisorbas
Das hab ich so nie gesagt, das ist deine subjektive Interpretation!
Es gibt einen vorgegebenen Weg für jeden, der auch aktives Engagement enthalten kann oder eben nicht. Das hat doch mit Eigenverantwortung abschieben nichts zu tun, ganz im Gegenteil. Ich kann viel entspannter und ruhiger an die Dinge ran gehen, weil ich nicht ständig mit der Realität im Clinch liege.
Komisch in unserem System, wo der freie Wille immer wieder betont wird in Form das jeder seines Glückes eigener Schmied ist und man alles erreichen kann, wird die Verantwortung permanent abgeschoben!
Das Unglück bei der Loveparade oder die BP-Katastrophe ist das beste Beispiel!
August 5th, 2010 at 20:01
Eigenverantwortung bedeutet für mich auch die Realität anzunehmen so wie sie ist! Ungeschminkt!!!
August 5th, 2010 at 20:17
“Optimismus (von lat.: optimum, „das Beste“) ist ursprünglich der Glaube, in der besten aller möglichen Welten zu leben. Mit anderen Worten ist Optimismus ursprünglich Welt- und Lebensbejahung. Heute versteht man unter diesem Begriff im Allgemeinen eine schwache Form des Optimismus, nämlich den Glauben an ein gutes Ende. Im Licht dieser positiven Zukunftserwartung sehen Optimisten jeden gegenwärtigen und vergangenen Stand der Dinge, erscheine er noch so unheilvoll. ”
Wo ist bitte schön die Magdalena keine Optimistin/Realistin ? Nicht böse gemeint lieber Gerald:)) Schade das du die Mitmenschen so bewertest. Jeder von uns ist leider ein-wenig Optimist, Realist oder Pessimist und alles ist Misst. Darum geht nämlich gar nicht!
Schade, wirklich schade. Noch ein Blog wo Meinungen ausgetauscht werden und keine reine, Meinungsfreier Gedanken.
LIEBE GRÜẞE
August 5th, 2010 at 21:08
@ Malgorzata
Ein Mensch mit dem Bewusstsein, der an eine Wahl glaubt, wird nicht lieben können, was ist – falls das, was ist, nicht seinen Wünschen entspricht.
Herzlichste Grüße Magda
August 5th, 2010 at 21:50
@Magdalena
Du schreibst:
,,Ich kann viel entspannter und ruhiger an die Dinge ran gehen, weil ich nicht ständig mit der Realität im Clinch liege.”
Also grad entspannt klingen deine Kommentare nicht.Eher rechthaberisch.
Wenn es in deiner Realität keine Wahlmöglichkeiten gibt,dann ist das so und wenn andere behaupten sie haben jederzeit die Wahl zwischen duzenden von Möglichkeiten dann ist das in deren Realität auch so.
Die ganzen Worte über Wahl oder vorgegebenes Schicksal sind lediglich Konstrukte des Verstandes.
Wer glücklich ist,hat für sich Recht mit seinem Leben und seinen Anschauungen.
Wer nicht glücklich ist,der wird viele Worte finden um sich das Glück einzureden.
August 5th, 2010 at 22:02
@Malgorzata:

Ich bleib bei meiner Meinung aber der Satz ist echt zum schmunzeln:
“Jeder von uns ist leider ein-wenig Optimist, Realist oder Pessimist und alles ist Misst.” *hihi*
Echt süß! Wie alt bist du eigentlich?
Liebe Grüße,
Gerald
August 5th, 2010 at 22:05
@ Ommmmmm
Was willst du mir denn damit sagen?
Das ich in deiner Wahrnehmung rechthaberisch, vom Verstand gesteuert und unglücklich bin? Was soll ich damit anfangen?
Ich möchte hier keinen Ärger machen, sondern nur etwas diskutieren und meine Wahrnehmung heraus fordern! Ich kann meine Wahrnehmung nicht ändern und du auch nicht. Es gibt keine schlechtere oder bessere Wahrnehmung. Ich hab mir sie nicht ausgesucht. Ich kann immer nur beschreiben was meine Wahrnehmung her gibt.
Liebe Grüße Magda
August 5th, 2010 at 22:12
@Magdalena
Ich kann meine Wahrnehmung ändern und und kannst das auch. Jeder kann das. Man muss nur wollen.
Jeder kann im grössten Unglück rausgehen mit dem Vorsatz heute eine Blume zu sich sprechen zu lassen.
Und jeder kann auch in der perfektesten Situation noch ein Haar in der Suppe finden.
Die ganze Realität findet nur in uns drin statt. Nirgendswo sonst.
August 5th, 2010 at 22:18
@ Ommmmmm
Nur wenn es für dich so vorgesehen ist! Es gibt Menschen, die versuchen und wollen wie verrückt und scheitern daran. Andere wiederum machen es locker ohne Aufwand.
Warum scheitern soviele Menschen und beherrschen ihr Leben nicht perfekt per Gedanken- und Gefühlskontrolle?
Das ist aber natürlich nur meine Wahrnehmung!
August 5th, 2010 at 22:30
@Magdalena
Menschen scheitern, weil sie ihre Gedanken und Gefühle eben NICHT unter Kontrolle haben.
Warum es dem einen leichter fällt (oder zu fallen scheint) und den anderen schwerer fällt (oder er glaubt das) liegt daran ,dass ersterer in diesem oder in vorhergegangen Leben vielleicht schon ein paar tiefe Täler mehr durchschritten hat.
Aber selbst wenn jemand einen Vorsprung zu haben scheint- wir Menschen streben ALLE dem gleichen Zielpunkt entgegen.
Die nächste Etappe heisst jetzt erst mal 2012 ,da werden die meisten derzeitigen Probleme geklärt werden.
August 5th, 2010 at 22:34
@ Ommmmmm
Das Bewusstsein ändert sich jetzt, weil es so vorgesehen ist!
Das hat nichts mit vergangenen Leben zu tun, denn jeder wird betroffen sein, da es nur ein Bewusstsein gibt und wir noch alle unterschiedlich Zugriff haben.
Ich versichere dir, auch der größte Verbrecher wird sein Bewusstsein verändern, wenn es so vorgesehen ist.
Woher hast du diese Karma Idee und das jedes Leben linear aufeinander folgt? Das hört sich für mich sehr nach Sklavensystem an.
August 5th, 2010 at 22:35
Wir lebten seit tausenden Jahren in einen Sklavensystem….
August 5th, 2010 at 22:38
Eigentlich leben wir immer noch in einem Sklavensystem!
Da kann man schon verstehen, woher diese Karma-Idee kommt, aber ist sie auch richtig? Oder ist sie eine Prägung, die aus den Erfahrungen der letzten Jahrtausende resultiert?
Darf man das Karma und Reinkarnation überhaupt in Frage stellen? Oder ist das ein Dogma?
August 5th, 2010 at 22:43
@Magdalena:
“Eigentlich leben wir immer noch in einem Sklavensystem!”
Du schon aber die anderen nicht, weil wir im Gegensatz zu Dir einen Freien Willen haben!
*hihi*
-”Es geschehe nach deinem Willen”-
lg
August 5th, 2010 at 22:45
@ Gerald
Aber hast du nicht auch einen PERSONAL-Ausweis?
August 5th, 2010 at 22:46
Also in frage kann man generell alles stellen. Um so dogmatischer um so mehr sollte es hinterfragt werden.
Aber freu dich doch einfach mal ,dass wir in solchen Zeiten leben.Millionen von Seelen haben sich aus dem ganzen Universum hier und in der heutigen Zeit inkarniert um live dabei zu sein,bei dem grössten Ereignis was derzeit im Universum stattfindet.Einmal kann die Menschheit sagen ,sie steht im Mittelpunkt des Universums.
Kannst ja mal meine Homepage lesen,da stehen hinten auch noch paar andere Links drauf.
http://www.dasneuezeitalter.oyla.de
Es geht nur darum Spass zu haben am und im Leben und glücklich zu sein.Alles andere ist gelogen.
August 5th, 2010 at 22:54
@ Ommmmmm
Ich freue mich doch in dieser Zeit zu leben, aber ich genieße auch gerne mal Melancholie und Traurigkeit. Also ich mag das. Ich finde die Erde ist unglaublich vielfältig und aufregend. Mich fasziniert diese universale Intelligenz, die alles erschafft was jetzt ist. Fantastisch.
Außerdem denke ich nicht die ganze Zeit ich habe keinen freien Willen. Das habe ich die meiste Zeit vergessen und dann hab ich doch den illusorischen freien Willen!
Also ich lebe meinen Alltag genauso wir ihr und dann hab ich ab und zu Synchronizitäten und dann kommt mir wieder die Erinnerung.
August 5th, 2010 at 22:56
@Magdalena
Gutes Schlusswort von dir.
August 5th, 2010 at 23:01
@Ommmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm:
“Gutes Schlusswort von dir.”
Irgendwie spaßig wie ich finde.
Gute Nacht/Reise!
August 6th, 2010 at 10:50
@ ommmmmm
Danke für den Link auf deine homepage.
kann mich deinen Ausführungen nur anschließen und sehe es als Aufgabe und Möglichkeit, jeden Tag Gedanken der Liebe, des Lichts und den Wunsch für ein Miteinander an das Universum schicken.
Und, wenn sich möglichst viele Menschen anschließen, schaffen wir es mit der Kraft der Gedanken, die Angst, mit der wir täglich bearbeitet werden, umzuwandeln!
Licht und Liebe
Eggi
August 6th, 2010 at 11:21
Hallo Eggi,
genau! Das ist dann die Transformation der Menschheit und der Erde:
“Und, wenn sich möglichst viele Menschen anschließen, schaffen wir es mit der Kraft der Gedanken, die Angst, mit der wir täglich bearbeitet werden, umzuwandeln!”
Schöner Satz!
Herzliche Grüße
Alexisorbas
August 9th, 2010 at 15:57
Eine schöne Geschichte wie ich finde:
“Das Licht in dir”
http://merkura.uboot.com/blog/licht
August 9th, 2010 at 17:08
Hi Gerald,
sehr schöne Geschichte. Die werde ich hier auf dem Blog veröffentichen…
Danke für den Tipp und herzliche Grüße