Seebeben im Pazifik: Tektonische Erdverschiebung war Falschmeldung
Wie berichtet hatte ich den Verdacht, das mehrere Seebeben im Pazifik eine gigantische tektonische Erdverschiebung verursacht haben, die Kryon in seinem August-Channeling angekündigt hatte. Eine Grafik eines Sensors der NDBC, der im 15-Minuten Takt die Meerestiefe überwacht, gab den Anlass dafür. Doch nach eingehenden Recherchen bin ich zu dem Schluß gekommen, dass es unmöglich ist, dass ein Meeeresboden innerhalb von 5 Tagen um 2000 Meter ansteigen kann, aber die verdrängten Wassermassen keinen Mega-Tsunami auslösen (was auch nicht geschah). Das wären ca. 16,6 Meter per Stunde und 27 cm per Minute. Beim verheerenden Tsunami am 26. Dezember 2004 sprang der Meeresboden auf einer Länge von 500 km plötzlich um lediglich 10 bis 30 m nach oben, wobei sicherlich auch die Geschwindigkeit eine Rolle spielt.
Die folgende Grafik des Sensors Dart 55023 (nordöstlich von Australien) zeigt, dass sich der Meeresboden in den letzten Tagen angeblich täglich um etwa jeweils hundert Meter munter hin und her bewegt, was natürlich so nicht sein kann, ohne verheerende Katastrophen dabei anzurichten, die auch nicht eingetreten sind. Es wurde auch kein weiteres Erdbeben (der Stärke 7+) in den letzten Tagen in dieser Region gemeldet.

Sensor Dart 55023 / Quelle: ndbc.noaa.gov
Hier die Antwort des NDBC bezüglich der riesigen Abweichung der Grafik auf die Nachfrage eines Lesers:
DART 55023 was damaged by a tropical cyclone in the Coral Sea some months ago. A repair mission recently ran into some difficulties and was not able to complete the repair, but the bottom-pressure sensor has been slowly rising to the surface since that time. That is causing the reduced depth readings. Another retrieval mission is being prepared at present and we hope to have the DART operating correctly in August or early September.
Zu Deutsch: Dart 55023 (das ist der Meldesensor) wurde durch einen tropischen Sturm vor einigen Monaten beschädigt. Die Reperatur war problematisch und konnte nicht abgeschlossen werden, aber der Bodendrucksensor kam seitdem langsam an die Oberfläche. Das verursachte reduzierte Tiefenmessangaben. Ein weiterer Versuch, den Meßpunkt zu reparieren wird im Moment vorbereitet und wir hoffen, dass der Meßpunkt im August/September wieder korrekt arbeitet.
Es zeigt sich wie so oft im Leben, dass die einfachste aller Erklärungsversuche meistens auch den Tatsachen entspricht: Der Meßsensor für die Überwachung der Meerestiefe bzw. für tektonische Veränderungen war und ist immernoch defekt! Hier ein Beispiel eines funktionierenden Sensors nördlich von Neuseeland:

Dart 55016 nördlich von Neuseeland / Quelle: ndbc.noaa.gov
Die Grafik zeigt zwischen Meeresboden und Wasseroberfläche regelmäßige Veränderungen von ca. einem Meter, was wohl normal zu sein scheint oder mit Wellenbewegungen zu begründen ist.
Aber die Verantwortlichen vom NDBC-Institut haben es bis heute noch nicht fertig gebracht, die Grafik trotz vieler Anfragen von verschiedenen interessierten Leuten vom Netz zu nehmen, was für mich doch sehr unverständlich ist.
Bei dieser Gelegenheit hier die Voraussetzungen, die gegeben sein müssen, damit ein Tsunami (der ja auch u.a. durch Erdverschiebungen verursacht wird) entstehen kann. Quelle: tsunami-alarm-system:
1. Das Erdbeben muss mindestens eine Stärke von 7,0 auf der Richter-Skala haben. Erst ab dieser Stärke reicht die freigesetzte Energie aus, um das Wasser ruckartig hochzuheben.
2. Der Meeresboden muss durch das Erdbeben angehoben oder abgesenkt werden. Wird der Meeresgrund nur seitlich versetzt, entsteht kein Tsunami. Wie zum Beispiel bei dem Erdbeben am 28.3.2005 vor der Westküste Sumatras.
3. Das Hypozentrum des Erdbebens muss sich nahe der Erdoberfläche befinden.
Nun ja, ich für meinen Teil habe durch die Recherchen zumindest eine Menge über Tektonik und die Enstehung von Tsunamis erfahren. Es hatte mit Sicherheit seinen Grund. Man lernt ja nie aus und das ist auch gut so
.
Möglicherweise finden diese Erdverschiebungen, von denen Kryon sprach, ja auch in einem Ausmaß statt, die für uns Menschen oder unsere Technik kaum wahrnehmbar ist (oder aber sie folgen in nächster Zeit). Er sprach außerdem davon, dass sie nicht unbedingt mit Katastrophen einhergehen “müssen”.
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August 1st, 2010 at 11:33
Ich denke sowieso, man kann es übertreiben mit dem Bedürfnis, alles in ein Gedankenkonzept einordnen zu wollen.
In meinem Bekanntenkreis erlebe ich manchmal, dass selbst kleinste Alltagsgeschehnisse gleich irgendwo einsortiert werden. Da verpasst jemand einen Termin, und sofort kommt der Spruch: “Das sollte wohl so sein, dass ich da nicht hingehe.” Sorry, aber muss denn alles, was geschieht einen höheren Sinn haben?!
Auf manche Beiträge hier im Blog bezogen: Brauchen wir wirklich andauernd “Beweise” für den Aufstieg? Ich sehe halt die Gefahr, dass wir uns statt Freiheit nur wieder neue Konzepte erschaffen, nur um dann bestätigend nicken und wieder eine Vorhersage auf der Liste abhaken zu können. Wie wollen wir denn offen sein für die neuen Möglichkeiten, wenn wir schon im voraus genau wissen, was geschehen wird?
August 1st, 2010 at 18:28
Hallo Alicia,
ja du hast Recht. Wir Menschen neigen irgendwie dazu, auch ich, immer irgendwelche Beweise für dies und das zu gebrauchen, um was auch immer zu begründen.
Deinem Kommentar ist eigentlich nichts hinzu zu fügen.
Herzliche Grüße
August 1st, 2010 at 20:32
Nicht wir Menschen neigen zu Beweisen, sondern unser Werkzeug Verstand, der uns leider oft beherrscht. Besser bekannt unter kopflastigkeit.
Noch vor ein paar Jahrzehnten bestimmte die Kraft des Körpers für die Mehrheit der Menschen deren Wert für die Gesellschaft. Die Überbetonung des Verstandes ist noch relativ jung.
Der Hauptgrund ist die Konditionierung auf die linke Gehirnhälfte in sehr jungen Jahren, die das abstrakte analystische Denken fördert und das empathische Denken unterdrückt.
August 1st, 2010 at 20:39
Nicht nur die Empathie wird unterdrückt, sondern auch Kreativität, Intuition, der Blick für das Wesentliche.
Herzlichste Grüße Magda
August 2nd, 2010 at 00:40
Hallo Magdalena,
der (mein) Verstand will unbedingt sehen, was er zu glauben denkt. Das verkrampft und macht blind, wie ich derzeit spüre. Sich auf das Wesentliche konzentrieren (so lautet ja auch das neue Channeling von Kryon) ist der Schlüßel zur wahren Erfahrung. Die kopflastige Gehirnhälfte mischt sich ein, doch weiss man intuitiv doch sowieso, was los ist.
Herzliche Grüße