Sehnsucht nach der wahren Herkunft
Liebe Freunde des Lichts,
in den derzeit so turbulenten Zeiten höre ich immer mehr von Menschen, die sich an Nuancen ihrer eigentlichen Herkunft, zumindest ansatzweise, erinnern. Es kommt ihnen so vor, als müssten sie vor ihrer Ankunft „dort runter“, auf die Erde, um einen Job zu erledigen:

Ich muß damals 4 oder vielleicht auch nur 3 Jahre alt gewesen sein, bin im Bett aufgewacht und erinnere mich noch an einen Abschied aus einem Lichtreich. Was ich dort erlebte, mußte ich vergessen, es wurde irgendwie gelöscht. Aber sehr deutlich habe ich noch das Gefühl von Abschied, von einer strahlenden, mütterlichen, weiblichen, stark liebenden Lichtgestalt. Deutlich weiss ich noch meinen Unwillen, wieder hier heruntergehen (wieder auf diese Erde) zu müssen. Das “Gespräch”, die Kommunikation war ungefähr so:
“Ich will nicht dort runter , es ist schrecklich dort.”
“DU MUSST. DU HAST ETWAS ZU TUN. WIR WERDEN UNS WIEDERSEHEN”!
Ich bin dann aufgewacht mit einem unglaublichem Glücksgefühl (Liebe, Friede, Geborgenheit – die Worte sind nur verschieden Facetten eines Gefühls) und war gleichzeitig traurig wegen des Abschieds. Meine („menschliche“, Anm.d.R.) Familie erschien mir im Unterschied dazu aber als fremd.
Ich habe damals noch oft versucht wieder dort hinzukommen, wenn ich im Bett lag. Dabei schloss ich die Augen und drückte leicht mit den Händen auf die Augäpfel, was ja eine optische Illusion von Licht auslöst. Ich weiß noch das ich mich durch das dritte Auge dorthin ins LICHT “beamen” wollte. (Danke Ziggy für die Schilderung deiner Erfahrung)
Ich kann mich an derartige Erlebnisse aus meiner Kindheit zwar nicht erinnern, aber meine Wahrnehmung spiegelt sich in gewisser Weise mit dieser Erfahrung. Mir geht es verstärkt so, dass ich eine Art „Sehnsucht“ habe. Es ist keine Todessehnsucht, aber eine Sehnsucht nach etwas, was ich nicht beschreiben kann und in unserer bekannten Welt nicht vorkommt. Ein Gefühl, als gehöre man nicht hierher – auf diese Erde. Ein Gefühl, als wäre ich von meiner eigentlichen Familie sehr weit entfernt. Die größte Liebe von meinen Liebsten kann mir an manchen Tagen diese Sehnsucht nicht nehmen.
Oft ärgere ich mich bei den alltäglichen Problemen warum ich in diese und jene Situationen überhaupt gekommen bin. Sinnlos und unwichtig erscheinen viele Geschehnisse, die das Leben mit sich bringt. Kleine und große Streitigkeiten, die durch andere aus-, aber in mein Leben hineingetragen werden, sind unnötiger Ballast, der von den wichtigen Dingen, dem „Dasein“, „Sosein“, „Ichbin“, ablenken sollen. Aber warum??
Oft blicke ich mehrere Male am Tag in den Himmel und beobachte die Wolkenformationen, als ob ich auf irgendetwas warten würde und als ob ich mich nach irgendwem oder nach irgendwas sehnen würde. Währenddessen überkommt mich meistens ein ganz bestimmtes melancholisches Gefühl. Das Gefühl, dass da oben noch viel mehr ist, wird immer stärker und erzeugt manchmal eine Art Hilflosigkeit und Ohnmacht in mir, sodass Angst und Depressionen mich beschleichen.
Aber auf wundersame Weise sind diese negativ belasteten Gefühle meistens von einem Augenblick auf den anderen wie weggeblasen. Gerade in den letzten Wochen merke ich, dass die alten Energie versucht, mich wieder hinein zu ziehen in den selbstzerstörerischen Strudel aus Status, Besitz und Materie.
Oben genanntes Beispiel eines Lesers, und nicht nur das, zeigt mir, dass es wohl vielen Menschen (und immer mehr…) so geht, dass sie das Gefühl haben woanders herzukommen. Jeder auf seine Weise.
Liebe Freunde des Lichts,
wenn ihr ähnliche Erfahrungen, Gefühle oder Intuitionen habt, dann lasst es uns wissen. Es tut gut, wenn man liebe Menschen um sich herum hat, denen es ähnlich ergeht.





Mai 17th, 2010 at 06:55
Mir ging es auch von klein auf an so..
Ich weiß nur, dass diese Sehnsucht da ist. Das alles um mich rum Ballast ist, ich mich irgendwie eingeengt fühle. Und ich gucke auch ständig in den Himmel. Auch wenn ich ebensowenig weiß, warum..
Was mich bis heute verwundert, dass ich als Kind schon immer dachte: Die Menschen.. niemals wir Menschen.. Ich passe auch gar nicht in meine Erdenfamilie, weder von meinen Interessen noch von meiner Art zu leben. Ich hatte sie immer alle gerne (einige sind schon sehr früh verstorben) egal wie sie gelebt haben, aber ich habe mich immer nach “einer” Familie gesehnt, manchmal kamen sie in Gestalt meiner Stofftiere und haben mich getröstet. So komisch es klingen mag. Aber sie haben mit mir geredet und mir erzählt, dass sie meine Familie seien. Vielleicht war es so, vielleicht war es eine Fantasie, eine art Schutzreaktion. Keine Ahnung
Mai 17th, 2010 at 07:18
ich kann mich an nichts in die richtung erinnern, weiß aber (und das gefühl wird tag für tag immer stärker) dass ich hier in dieser welt falsch bin … und lange kann ich es hier auch nicht mehr aushalten!
Mai 17th, 2010 at 13:03
tja mir ergeht es genauso wie euch. Wenn ich an manchen Tagen mit meinem Hund draussen in der Natur spazieren gehe und so in den Himmel staare, dann habe ich so eine grosse Sehnsucht nach oben die ich einfach nicht beschreiben kann. Ich spreche dann auch oft laut vor mich hin warum ich eigentlich hierher kommen musste und was das alles für einen Sinn hat und warum die Menschen immer nocht nicht begriffen haben das wir alle in Frieden leben könnten usw. Aber das vergeht zum Glück dann auch meistens nach ein paar Minuten. Ich merke das irgendetwas mich auf einer andere Ebene Trost spendet und mich beruhigt. Aber meine Sehnsucht nach Zu Hause wird immer stärker und insgeheim weiss ich das es nicht mehr solange dauern wird!
lg Markus
Mai 17th, 2010 at 15:59
@ Melchen, Mike, Markus -> 3x M…
Ihr dürft eines nicht vergessen: Wenn es euch mal nicht gut geht, oder der Zustand länger anhalten sollte, dann könnt ihr jederzeit eure Geistführer, Engel, oder Euer höheres Selbst (wie auch immer ihr das nennen wollt) um Hilfe bitten. Die geistige Welt darf nicht aktiv eingreifen und weiss auch nicht was ihr wann braucht. Darum bittet sie um das was ihr braucht. Energie, Hilfe, Sonnenschein… Oder einfach nur um eine innige Umarmung damit ihr das Gefühl bekommt, dass ihr geliebt werdet (von der geistigen Welt).
Mai 17th, 2010 at 16:20
Hallo zusammen
es freut mich, wenn euch der Text was sagt.
Ja es ist manchmal nicht leicht hier, aber wir sind vielleicht gerade deswegen hier.
Um Erfahrungen zu machen, die auf einer , ich sag mal höheren Ebene, nicht gemacht werden können.
Zum Mutmachen Aufbauen und vielleicht auch zum Lachen 3 links:
http://www.klarblicker.de/paranormal/durchdaslicht.html
http://www.sein.de/spiritualitaet/bewusstsein/2010/die-zeit-der-gurus-ist-vorbei.html
und ein Buch in pdf :
Unbedingt runterladen. Lesen. Lachen ! Und sich fragen ?? Könnte es WAHRHEIT sein ??
http://www.sapientia.ch/E-Buecher/Weltengeschehen/E.T.101.pdf
ziggy
Mai 21st, 2010 at 20:19
Purple Schulz – Sehnsucht
http://www.youtube.com/watch?v=rBEdQW9n81k
Mai 21st, 2010 at 21:09
Den Song hab ich ja schon ganz vergessen, sorgt aber immer wieder für Gänsehaut-Feeling. Allerdings strahlt der Song ziemlich negative Energie aus finde ich. So desilusioniert und ohne Perspektive. Ist nicht gut. Hör mal was aufmunterndes, z.b. das da:
http://www.youtube.com/watch?v=2id-D0OogOg
Die Toten Hosen – Wünsch dir was
SONGTEST:
Es kommt die Zeit, in der das Wünschen wieder hilft,
in der das Wünschen wieder hilft,
Ich glaube, dass die Welt sich noch mal ändern wird
und dann Gut über Böse siegt,
dass irgendjemand uns auf unseren Wegen lenkt
und unser Schicksal in die Hände nimmt.
Ja, ich glaube an die Ewigkeit
und dass jeder jedem mal vergibt.
Alle werden wieder voreinander gleich,
jeder kriegt, was er verdient.
Ich glaube, dass die Welt einmal in Frieden lebt
und es wahre Freundschaft gibt.
Und der Planet der Liebe wird die Erde sein
und die Sonne wird sich um uns drehn.
Das wird die Zeit,
in der das Wünschen wieder hilft.
Es wird einmal zu schön,
um wahr zu sein,
habt ein letztes Mal Vertraun.
Das Hier und Heute ist dann längst vorbei,
wie ein böser alter Traum.
Es wird ein großer Sieg für die Gerechtigkeit,
für Anstand und Moral.
Es wird die Wiederauferstehung vom heiligen Geist
und die vom Weihnachtsmann.
Es kommt die Zeit,
in der das Wünschen wieder hilft.
Wünsch DIR was…
Komm und wünsch DIR was.
Juni 4th, 2010 at 16:10
ALS KINDER DER SONNE
KEHREN WIR WIEDER ZUR SONNE ZURÜCK
ALLEIN DIESES VERGESSEN
IST DER QUELL UNSERER TRÄNEN
TRÜBT UNSER GLÜCK
Juni 4th, 2010 at 16:13
KINDER SIND EIN SEGEN FÜR DIE ELTERN
WENN AUCH DIE ELTERN
EIN SEGEN FÜR DIE KINDER SIND
Juni 4th, 2010 at 16:34
Wer im Schein seines leuchtenden Herzens
den Schatz höchster Natur wieder gefunden
der entfaltet seine Hände zu Flügel
und schwebt voller Seeligkeit
hinab in die Tiefe
g ö t t l i c h
bewusstem
Sein
Juni 5th, 2010 at 21:56
DER TROPFEN
Es war schon spät als ein langer arbeitsreicher Tag zu Ende ging. Ich war müde und froh im Bett zu sein. Erschöpft schloss ich die Augen und entspannte mich. Ich erhoffte mir einen gesunden Schlaf und lauschte gedankenlos in die Stille und den Geräuschen der Umgebung, die diese Stille in ihrer Harmonie und Eintönigkeit gelegentlich unterbrachen.
Die Eindrücke des Tages begannen sich aufzulösen wie Nebel im Strahl der Sonne und schon nach wenigen Augenblicken dieses Geschehens beschlich mich der Schlaf und öffnete mir leise seine Tür.
Wie schon so oft, umarmte mich der Schlaf auch dieses Mal auf seine ihm so eigene liebevolle Weise, nahm mir die Last des Alltags und entführte mich erleichtert in seine heile Welt.
Ein treuer Freund und Begleiter seit ich denken kann.
Zu welcher Stunde ich ihn auch rief, ist er gekommen, dieser große Heiler und Freund aller Wesen.
Er ist der sanfteste und der verlässlichste aller Liebhaber, ihm öffnet gerne ein jeder das Fenster.
Ob Mensch, Tier oder Baum, alles fällt ihm anheim.
Selbst der wildeste Krieger senkt vor ihm am Ende der Schlacht erschöpft und dankbar sein Haupt
Und als er in jener Nacht nach kurzem zögern, den Schleier des Vergessens über mich geworfen hatte und ich in dessen Tiefe versank, übergab er mich behutsam dem Traum.
Auch der Traum war mir im Laufe des Lebens ein vertrauter und lieb gewonnener Gefährte geworden und auch dieses Wesen umarmte mich und umgarnte mich und wob mir zum Besten eine fantastische Welt.
Die Reise in das Land der Träume dauerte nur die Zeit eines Flügelschlages, schien mir daher ohne Anfang und ohne Ende und fand mich im nächsten Augenblick jenseits jeglicher Grenzen inmitten einer riesigen Wolke.
Völlig verwirrt durch den Nebel und der eisigen Kälte meiner trostlosen Umgebung befiel mich heftige Angst und Stürme der Verzweiflung überfielen in immer kürzeren Intervallen mein Gemüt.
Mutterseelen allein, weder im Diesseits noch im Jenseits, scheinbar im Nirgendwo des Universums gestrandet, richtungslos und im Bodenlosen versinkend geriet ich zusehends in Panik.
Gebeugt und mit dem verzweifelten Griff eines Ertrinkenden, suchte ich in diesem Gewitter aufpeitschender Emotionen mit gekreuzten Armen Halt an mir selbst.
Im Blitzlicht und im Donner durchbrausender Gedanken diesem Grauen zu entfliehen, dämmerte mir als rettender Ausweg die Möglichkeit der Flucht. Doch im selben Augenblick spürte ich in der Tiefe meines Inneren die Sinnlosigkeit meiner Absicht, wobei mich diese Einsicht zusätzlich in erstarrenden Schrecken versetzte und mir den letzten Atem raubte.
In zutiefst empfundener Einsamkeit, gleich eines Verstorbenen kurz nach dessen Tode, hatte auf erschütternde Weise die Flucht vor meinem Selbst ein Ende gefunden.
Aus den Gedankenbildern unzähliger Leben formte sich das Wesen meines wahren Ich zu einer überdimensional, grässlich aussehenden Gestalt, gleich eines vor blut triefenden Monsters.
Angesichts dieser bildlichen Spiegelung meines gebahrens in unzähligen leben war ich zum Fürchten überwältigt und ein Gefühl der Ohnmacht ließ mich bis in die letzte Faser meines Empfindens erkalten.
Ein schneidiger Ton zerspringenden und berstenden Eises drang drohend aus weiter Ferne an mein Ohr und ich sah in bizarren Bildern wie die Zeit langsam erstarrte.
Ihr fortschrittliches Wesen war zum Stillstand gekommen und begann im Verharren zu klirren.
In diesem Moment spürte ich, wie ich von einem Tropfen zwischen den Brauen meiner Augen getroffen wurde und in der gleichen Sekunde erwachte ich aus der starren Umklammerung traumatischer wirklichkeit.
Mit einem Schlag waren alle vorherigen Schrecken wie durch ein Wunder verflogen.
Doch dies war kein Erwachen im üblichen Sinn.
Denn dieser Tropfen wurde im Augenblick meiner Berührung zu einer Woge die mich zu Boden warf, als hätte ein riesiger Schwanz wedelnder Hund mich angesprungen und während ich mit all meiner Gier nach Luft rang, suchte das Wasser in allen Öffnungen meines Körpers mit Gewalt Einlass.
Es kam mir vor, als wäre in diesem Tropfen alles Wasser dieser Welt und eine Welle des Mitgefühls erfasste mich, spülte mich fort und ließ mich, noch immer verzweifelt nach Luft ringend, EINS werden mit diesem göttlichen Element des Lebens.
Zutiefst empfundene Dankbarkeit aus ganzer Seele war die Folge dieser stürmischen jedoch wundervollen Berührung.
Ich fühlte mich wie verzaubert und von jeglichem Unrat irdischen Lebens gereinigt und durch diese Liebkosung göttlicher Tugenden verspürte ich die Wärme meines entflammten Herzens.
Der Knoten meiner Verstrickungen hatte sich gelöst und aus diesem Faden wob sich nun der Kokon meiner Ursprünglichkeit und als ich mich betrachtete, hatte ich zu meinem allergrößten Erstaunen, Körper und Form eines Tropfens angenommen.
Gleich den Konturen eines Ballons, der mit harmonisch gewölbtem Bauch und mit einer nach unten weisenden Spitze eines Herzens dem Himmel zustrebt.
Ich konnte fliegen.
Der Traum eines jeden Menschen war mir in Erfüllung gegangen.
Ich habe mich den schweren irdischen Kräften in harmonischer Einheitlichkeit eines Tropfens mit aller Leichtigkeit entzogen, trotz meiner irdischen Dimension von 184cm und deren vertrauten Gewichtigkeit.
Dies geschah jedoch in einer zutiefst beeindruckenden und selig machenden Wahrnehmung seines selbstlosen, edlen Charakters.
Schlaftrunken durch den Rausch dieses Zaubers rieb ich mir mit meinen imaginären Händen immer wieder meine imaginären Augen und wartete auch immer bis sich der Blick geklärt hatte, doch ich sah vor, über und unter mir, nichts als Tropfen. Millionen und Abermillionen von Tropfen. Tropfen so groß wie Kirchentürme, die meisten in Menschengröße und unzählige Kleine, Winzige und ganz Winzige.
Plötzlich fühlte ich bis in die letzte Faser meines Seins durchdringend, dass ein jeder dieser Tropfen nichts anderes sei als die Spiegelung meiner eigenen wahrhaftigen Natur.
Alle diese Tropfen und Tröpfchen wirbelten scheinbar wild durcheinander, spielerisch das Selbst übersteigend, mit Leichtigkeit verschmelzend und sich wieder lösend, funkelnd und vor Freude sprühend und ein jeder tausend Regenbogen reflektierend.
Der ganze Raum war von Zurufen an Ehrerbietungen und Freundlichkeiten erfüllt.
Meine Verehrung du Edelgeborener, wie du heute wieder strahlst, aber auch herzlich willkommen war deutlich und ständig zu vernehmen.
Hin und wieder tanzte ein riesiger Tropfen in meine Nähe ohne mich als den Eindringling zu erkennen als den ich mich in zeitweiliger subtiler menschlicher Erinnerung fühlte und mit seiner Mittig nach unten weisenden Spitze schrieb der so fröhlich beschwingt Tanzende, immer wieder – EBEIL – vor mir in die Luft.
Als wäre ich in einem fremden Land und dessen Sprache nicht mächtig, glaubte ich Anfangs den Sinn dieses Wortes nicht zu verstehen.
Doch als ich einer plötzlichen Eingebung zufolge dieses Wort von rechts nach links las verspürte ich ein sanftes verschmelzen meiner Zerrissenheit im innersten meines Herzens und schaute nach dieser traumhaften Verwandlung mit einem Auge mit dem ich gewiss noch nie sah.
Ich sah die Wesenheit dieser Tropfen und Tröpfchen vor strahlender Herzlichkeit leuchten und war zutiefst beeindruckt von diesem unvorstellbaren Maß lebendiger gegenseitiger Liebe und höchster Wertschätzung.
Infolge dieses himmlischen Schauspiel’s gewann ich intuitiv immer mehr den Eindruck, dass ein jeder dieser Tropfen spürbar bestrebt ist, einen mir noch unbekannten göttlichen Auftrag zu erfüllen, in deren geordneten Betriebsamkeit ähnlich eines Bienenschwarms
Gleichzeitig verankerte sich in meiner Seele immer stärker das Gefühl der Erkenntnis, dass alle diese Tropfen und Tröpfchen von der göttlichen Tugend der Nächstenliebe auf das höchste beseelt und durchdrungen sind und sie nur einzig der Dienst am Menschen wahrhaftig und glückselig macht, indem sie sich mit den irdischen Wesen verbinden, um diese mit ihrem harmonischen Geist zu berühren und zu transformieren, um sie auf diese Weise letztendlich heimzuholen, in ihre Ursprüngliche, vor Liebe leuchtende gemEINs-schaft.
Ich beobachtete nämlich, wie diese Tropfen und Tröpfchen allesamt zum Rand der Wolke strebten um sich in glühender und sprühender Begeisterung in den sicheren Tod zu stürzen.
Sie stürzten sich von ihrem Wolkenhimmel zur Erde einzig allein darum,
um den Menschen auf Erden in göttlicher Selbstlosigkeit auf vielfältige Weise zu dienen.
Ihr Abenteuer war, nicht zu wissen oder nicht wissen zu wollen, wo genau sie aufschlagen, um in kleinste Einheiten zu zerstäuben, in freudiger Erwartung ihrer noch unbekannten dienlichen Bestimmung.
Im geschlossenen Kreislauf erfüllten diese so Einheitlich strahlenden Wesenheiten das Prinzip der Nächstenliebe in vollkommener Weise.
Dieses mit Staunen zu Beobachtende wundervolle Chaos wurde zusätzlich von einem Ton absoluter Harmonie getragen so wie ich ihn noch nie gehört hatte.
Dieser Einzigartige und alles erfüllende Ton spannte sich wie ein bunter
Regenbogen über alle diese so Einheitlich und so glückselig wirkenden
tropfenförmigen Wesen. Durch den stürmischen Kuss eines Tropfens hatte sich das Auge in der Mitte meiner Stirn geöffnet, gleich einer tausendblätterigen Lotosblüte in Ersehnung des ersten Sonnenstrahls.
Erfüllt von Freude und Glückseligkeit ursprünglichen Friedens, umarmte nun ich, meinen Freund, den Traum, in voller Dankbarkeit seiner Liebe und seines so großzügigen Wesens.
Durch seine Gnade schaute ich in dieser Nacht mit der Hellsicht meines göttlichen Auges die Heimat meines Herzens und ich sah, oh Wunder, den Himmel voller Geigen.
Und als ich nach dieser erlebnisreichen Nacht in der Dämmerung des Morgens erwachte, empfahl sich der Traum, mein Freund, in immer schnelleren Schritten.
Doch dieses Mal staunte ich offenen Auges. Denn wie zur letzten Erinnerung meiner ursprünglich wahrhaftigen Natur, klopften ganz leise ein paar Regentropfen an mein Fenster.
Juni 6th, 2010 at 08:47
Hallo Walter
sehr schön was du geträumt hast.
Noch schöner wie du schreibst.
Da frag ich mich ob du einem bestimmten spirituellen Weg folgst oder ein “natürlicher Mystiker” bist.
Ich werde Dir auf jeden Fall noch eine Email schicken.
Alles Gute und Liebe
ziggy
Juni 6th, 2010 at 10:20
@ Edawalta,
Wirklich einzigartig umschrieben, muss ein wunderbares Erlebins&Erwachen gewesen sein…
Herzliche sonnige Grüße
Juni 7th, 2010 at 21:57
hallo ziggi u. alexis
vielen dank für euer wertschätzendes feedback bezügl. meiner “tropfengeschichte” –
diese hab ich natürlich nicht geträumt, sondern, irgendwann vor jahren, meiner tochter zuliebe geschrieben – ein väterlicher versuch, dem kind die wesenhaftigkeit des wassers, aber auch ihr die eigene, ursprüngliche, etwas näherzubringen -
dazu möchte ich allerdings grundsätzlich hinzufügen -
auf diesem planeten erde herrscht, seit allem anfang, das polare prinzip – dieses spiegelt sich grundlegend in seiner natürlichen erscheinung von tag u. nacht u. stellt ebenso grundlegend (wie oben so unten) die basis des menschlichen geistes dar – dies zeigt sich vor allem darin, dass wohl ein jeder mensch, einfach gesagt, mehr oder weniger, gut u. böse ist – mehr oder weniger wie gesagt –
zum andern zeigt sich dieses tief gelagerte prinzip ebenso in der neigung, beständiger verUR-teilung (= 1 teilen) (tägl., meist unbewußt, bis zu 100 000x lt. risi)
diese geistes haltung ist, wie gesagt, als prinzip in einem jeden menschen tief verankert -
diesem umstand verdanken wir auch unsere zwei gehirnhälften, welche allerdings wieder EINs werden sollen -
denn solange unser geist gespalten, also diabolisch ist, werden wir immer wieder, analog unserer mentalen grundhaltung, auf einem planeten wiedergeboren, welcher vom prinzip her auch unserer mentalen konditionierung entspricht –
wer dieser welt fliehen will, wer das ständige auf u. ab von krieg u. frieden, glücklich u. unglücklich sein, leben u. sterben, lachen u. weinen satt hat, muß sich irgendwann entscheiden,-
entweder fürs gute oder fürs böse –
nur so !!! ist die absicht, der ewigen wiedergeburt ein ende zu setzen, anzulegen –
dass heißt.- nur mehr dem guten zu entsprechen, EINs zu werden mit der entsprechenden seitenwahl – ( denjenigen die nach unten steigen wollen sei gesagt, dass sie dem ziel um vieles näher sind als sie vermutlich glauben, denn nach der jetzigen, 3. dimension, kommt ja schon die 2., u. bei der nächsten ist dann schluss, tiefer gehts nicht mehr – oben allerdings herrscht grenzenlosigkeit)
wenn man sich allerdings eine derartig schwierige aufgabe, sich ausschließlich dem guten zuzuwenden zum ziel gesteckt, den habitus harmonisiert u. weitestgehend selbstlos angelegt hat u. die innere weibliche u. innere männliche seite einer liegenden 8 entsprechen, dann bewirkt eines tages das gesetz der anziehung den zusammenschluss von mann u. frau in deinem innersten – damit ist die kymische hochzeit oder das innere mysterium gemeint – (zeichne auf ein blatt papier eine schöne große liegende ACHT – schneide die acht aus und lege beide teile, spitze an spitze, wieder waagrecht vor dich – nun bewege beide teile gleichmäßig nach oben – so entsteht das herz auf der grundlage der achtsamkeit – gib acht, heißt, verlass nicht den harmonischen weg –
will damit zum schluss kommend sagen – wer EINs geworden ist, wird bei seinem nächsten erwachen auf einem planeten wiedergeboren, welcher seinem geist bzw. seinem herzen entspricht – es wird ein planet sein, wo nicht tag u. nacht lebensbestimmend sind, sondern ausschließlich der tag – also eine welt ohne finsternis, ohne tod, ohne krieg u. ohne tränen – eine welt eben, in der nicht das diabolische prinzip herrscht, sondern das prinzip der EINs -
übrigens, götter sind nichts anderes als geisteshaltungen u. wurden zum besseren verständnis der menschen personifiziert, dh., veranschaulicht gemacht – so verkörpert “gottvater” nichts anderes als den irdisch herrschenden geist, der durch jeden menschen verkörperung findet – jeder mensch ist einmal barmherzig u. einmal weniger barmherzig – ganz so wie “er” – auch “er” zürnt, rächt u. verdammt – sagt von sich selber – ich dein herr u. gott bin ein eifernder gott – beim vaterunser bittet man ihn – führe uns nicht in versuchung – ich sag euch, ein übler gesell -
christus, buddha u. krishna hingegen verkörpern den geist der liebe – alle drei haben mit diesem typen nichts zu tun – sind auch nicht seine söhne oder sonst was, denn sie sind nur gut, zürnen u. verdammen nicht, sind ausschließlich liebe-voll u. barmherzig -
da gibts in NT (kein fan von ihr) eine allegorie wo der satan auf jesus trifft u. ihn auffordert ihn anzubeten – anbeten hieße übersetzt, seinem geist, dem diabolischen geist, dem irdisch herrschenden zu huldigen – gutem u. bösem gleichermaßen sozusagen – christus lehnte mit der begründung ab – ich bin nicht von DIESER WELT – und spricht damit von jenem planeten der uns in aussicht steht, wenn auch wir, wie ER, EINs sind bzw. wieder geworden sind -
…denn als kinder der sonne, kehren wir wieder zur sonne zurück…
liebe grüsse aus wien euch beiden u. allen anderen freigeistern
eda – (eindimensionalerarchetyp)
Juni 7th, 2010 at 22:29
Hallo Edawalta,
Deine Tochter hat einen weisen und tollen Vater.
Bin selbst Vater von drei Kindern, und finde es toll, wenn man seinen Kindern die Welt so beibringt, wie man es in sich fühlt und nicht wie in Schule “gelehrt” wird.
Vielen Dank für deine Schilderung deiner Auffassung zu unserer Welt und wie die Dinge funktionieren
Die Dualität – die meisten Menschen, möchte man glauben, lieben sie. Das auf und ab, schwarz und weiss, Dramen und persönliche Kriege.
Ich glaube auch dass unsere Absichten, Handlungen, Gedanken usw. uns zu dem machen was wir sind. Kann mir auch gut vorstellen, dass man nach dem Tod auf einem anderen Planeten, der dem eigenen Herzen entspricht, wiedergeboren wird.
Allerdings tauchen da so viele Fragen in mir auf. Was ist mit Karma? Warum war ich schon etliche Male auf diesem Planeten? Warum habe ich (und viele andere) das Gefühl, hier etwas erledigen zu müssen?
Die Erde befindet sich im erwachenden Zustand. Sind deshalb soviele Menschen zu genau dieser Zeit hier inkarniert, weil sie sich in dieser Zeit, in diesen Energien so schneller zum Lichte hin entwickeln können?
Schönes Schlusswort, dem ich mich gerne anschliessen möchte:
…denn als kinder der sonne, kehren wir wieder zur sonne zurück…
Viele herzliche SONNIGE Grüße nach Österreich!
Juni 8th, 2010 at 10:56
Hallo edawalta
danke für deine Ausführungen.
Kinder der Sonne sind wir ganz bestimmt, sogar im materiellen Sinn — ernährt sie uns doch direkt oder indirekt.
Was hat mich der lange Winter dieses Jahr z. B. genervt.
Ob wir zu ihr zurückkehren ? Vielleicht, aber ich hab hier auch zwei andere Meinungen :
Lang ist die Wanderung, die vor mir liegt,
unzählbare Wege habe ich zurückgelegt,
und viele Welten durchwandert.
Trunken von deiner Schöpfung,
habe ich auf manchem Stern geschlafen.
Auf diesem seltsamen Stern verbringe ich meine Tage.
Die Spur der Schritte hinter mir vergessend,
kenn ich nicht den Pfad, den ich nun gehen werde.
Welche der Vielen ist meine himmlische Heimat,
die ich zurückgelassen am hochglitzernden Himmelsgewölbe?
SELVARAJAN YESUDIAN
http://www.yogazentrum-freiburg.de/freiburgeryogaschule/yogainspiration/yesudianhaich/index.html
————————————————–
Um dieser besonderen Haltung willen finde ich überall Freunde, überall auch Feinde. Unter ihnen allen lebe ich als Fremder; doch weiß ich wohl, wo meine wahre Heimat ist. Keine menschlichen Verordnungen können sich zwischen mich und die heiligen Strahlen stellen, die von der verborgenen Sonne zu mir gesandt werden, und ein geheimer Trost liegt in dem Gedanken, daß der mühsame Aufenthalt auf dieser Erde einst vorübergeht und die barmherzigen Götter mich eines Tages zu meinem Stern zurückführen, dessen silbergrünes Funkeln ich jede Nacht in schmerzender Sehnsucht am Himmel suche.
…
Nicht nur die Ägypter, die meisten Alten kannten und verehrten diesen erhabenen Stern. Im geistigen Sinne ist er uns noch fremder. Seine Bewohner sind uns Geschöpfen der Erde an Wissen, Charakter, schöpferischer Kraft und Geistigkeit unendlich weit überlegen und verfügen über Kräfte und Fähigkeiten, die wir erst in fernen Zeiten erwerben werden. Sie sind schon längst von unserem Dasein überzeugt, während wir noch nicht einmal wissen und oft auch nicht glauben wollen, daß die Sternenwelten bewohnt sind.
PAUL BRUNTON
http://www.lichtrad.de/de/pbm/paulbrunton/PB/PB_Leben-Werk.html
Liebe Grüsse
ziggy
Juni 10th, 2010 at 20:47
Ich kann es kaum glauben. Jedes Wort, das ich hier gelesen habe, ist eines der Wörter, die ich nie zusammen in einem Satz aussprechen konnte. Ich habe mich immer dafür geschämt, dass ich so fühle wie ihr es hier beschrieben habt, weil meine Mitmenschen mich seit meiner frühesten Kindheit in die materielle Welt gedrängt haben. Teilweise aus Angst, dass einer von ihnen in die Mystik abtauchen könnte, teilweise weil sie glaubten und vermittelten, dass das Leben so leichter zu ertragen sei.
Ich bin sehr erleichtert, dass ich nun nicht mehr allein bin und weiß jetzt wo ich suchen muss, um meinen eigenen Gedanken eine Ordnung zu geben. Danke, dass ihr euch offenbart und welchen wie mir damit einen großen Dienst erweist.
Bis bald
alex
Juni 11th, 2010 at 00:07
Hallo alex,
es freut mich, dass dich dein Weg hierher zu uns gefunden hat.
Wie du an den zahlreichen wunderbaren Kommentaren erkennen kannst, gibt es viele, denen es so geht wie dir.
Es ist alles gut, so wie es ist.
Herzliche Grüße
Juni 11th, 2010 at 20:50
Hallo Alex
ich hab hier noch einen Text, der vermutlich deine innersten Empfindungen anspricht.
———
Stellen Sie sich einen Augenblick vor, Sie seien ein Besucher aus den Weiten des Universums, der gerade auf der Erde gelandet ist. Wenn Sie sich die Erinnerungen aus den Sphären in den Sinn rufen, die Sie hinter sich gelassen haben, so besitzen Sie ein seltenes Wissen, das die meisten Bewohner dieses kleinen Planeten nicht teilen können: eine weite Perspektive und einen breiten Überblick über das Mysterium des Daseins. Sie sind tatsächlich ein Bürger des Universums – nicht nur der physischen Welt, sondern aller Ebenen und Sphären der Wirklichkeit. Vielleicht haben Sie beschlossen, auf die Erde zu kommen, weil Sie deren Natur erleben wollten. Vielleicht wollten Sie auch etwas verändern oder die Lebensumstände der Menschen verbessern.
Doch um diese Aufgaben zu erfüllen, war es notwendig, einen Körper anzunehmen, der aus dem Stoff ihrer Eltern und Ahnen gefertigt ist; Sie haben sich diesen für den Zweck Ihrer Inkarnation ausgewählt. Im Laufe der Zeit passten Sie sich immer mehr an Ihre neue physische und gesellschaftliche Umgebung an; Sie arbeiteten schwer, verliebten sich, bauten Freundschaften auf, gründeten eine Familie und bereisten die Welt. Und allmählich begann die Erinnerung an Ihre ursprüngliche Heimat zu verblassen, bis sie schließlich ganz aus Ihrem Bewusstsein verschwand.
Einige Zeit verlief Ihr Leben auf der Erde reibungslos. Dann wurden Sie von einer größeren Krise, einer persönlichen Erschütterung getroffen, und das Leben erschien nicht mehr sicher. Sie begannen, sich rastlos und unbehaglich zu fühlen. Die Umstände Ihres Lebens empfanden Sie als frustrierend, und Sie sehnten sich nach Freiheit. Getrieben von dem Heimweh nach etwas, das Sie nicht einmal zu benennen wussten, begannen Sie, zu den Sternen aufzublicken. Sie fingen auch an, eine Verbundenheit mit den Bäumen, den Schmetterlingen, der Sonne, den Tieren und den Vögeln zu empfinden. In den fernen Weiten des Himmels und der Lieblichkeit der Natur entdeckten Sie etwas wieder, etwas von sich selbst, das in Vergessenheit geraten war.
Bewegt von Empfindungen der Ehrfurcht und des Staunens begannen Sie einen inneren Dialog über das Wesen der Wirklichkeit, und Sie stellten die Frage nach dem Quell all des Schönen, des Leides und des Geheimnisses der Schöpfung. Gleich hinter der Oberfläche der Dinge schien etwas Unglaubliches zu liegen – doch die Antwort bekamen Sie nicht zu fassen, sie entglitt dem Zugriff Ihrer Erkenntnis.
Eines Tages dann, nach Jahren der Suche, kehrten in einem Augenblick des Erwachens all die Erinnerungen an Ihre frühere Existenz in Ihr Bewusstsein zurück. Wie bei der Wiederentdeckung einer kostbaren Reliquie, die unter Schichten von Schmutz verborgen lag, entdeckten Sie von neuem Ihr wahres Selbst, Ihre wirkliche Identität, die vergraben und vergessen war in den Tiefen Ihres Unbewussten. Endlich konnten Sie wieder mit der Perspektive dieses kosmischen Selbst sehen, anstatt nur aus dem engen Blickwinkel Ihrer irdischen Identität. Es war, als fiele es wie Schuppen von Ihren Augen: Sie besaßen eine Intelligenz, die wie mit Röntgenstrahlen den Schleier der Schöpfung durchdrang und die dahinter verborgene Wahrheit erkannte: die Offenbarung der Herrlichkeit des Universums … des Einen Wesens, das die Menschen Gott nennen.
Das Wunder jedoch war: Als Sie erwachten, ist auch das ganze Universum erwacht. Vom Reigen der Atome und der Choreographie der Galaxien bis hin zur Entfaltung einer Blüte und zum Kampf um Selbstachtung bei jenen, die im Lebenskampf unterlegen waren, hallte der ganze Kosmos wider von dem Ruf: “ERWACHE !”
Sie stellten zwar fest, dass Sie immer noch die gleiche Körperhülle, Persönlichkeit, Beziehungen und Verantwortung hatten wie zuvor, und doch hatte sich Ihr Erleben dieser Umstände drastisch verwandelt: Ihr Gewahrsein war zu der Linse geworden, durch die Gott auf die physische Welt blickte; Sie selbst waren nun “die Augen, durch die Gott sieht”. Ihr Blick war der göttliche Blick.
Dieses Gleichnis birgt die Essenz des Sufismus: die Geschichte vom Abstieg der Menschenseele in die Existenz, von ihrem Erleben des Leides, das aus der Trennung von ihrem ursprünglichen Seinszustand erwächst, von ihrem anschließenden Weg zurück und vom Wiedererwachen zur Wirklichkeit ihres göttlichen Wesens. In dem Augenblick nämlich, da die Seele eine physische Form annimmt, wird die Erinnerung an die himmlischen Sphären verhüllt, aus denen sie herabgestiegen ist; unserem Bewusstsein bleiben nur die Dinge, die uns seit unserer Geburt begegnet sind. Das verlorene Wissen vom Universum jedoch bleibt in unserem Unbewussten erhalten.
Wie ein Archäologe, der sich durch Schichten von Gestein und Ablagerungen arbeitet, können wir jenes Wissen wiedererlangen, indem wir unser Bewusstsein durch Meditation, Gebet und Lobpreisung vertiefen und erweitern. Eine Ahnung davon, wie der Zustand vor unserer Geburt gewesen ist, spüren wir, wenn wir das Licht in den Augen eines Babys sehen und denken, wie es mir oft ging: “Das habe ich schon einmal gesehen. Ich erinnere mich daran.”
PIR VILAYAT KHAN
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Alles Gute
Juni 16th, 2010 at 18:43
hallo ziggy
dein beitrag von paul brunton enthält stichwörter, welche bei den gnostikern begrifflich eine zentrale rolle spielen -
die verborgene sonne nennt der gnostiker halt lichtwelt oder reich des lichts – nennen diese welt aber auch “die vergessene, FREMDE welt”, in der man sich ihrer philosophischen überzeugung nach, logischerweise nicht wohlfühlen kann,-
erfreulicherweise lese ich in vielen beiträgen von ähnlich tiefliegenden empfindungen, welche auch mich schon seid jugend an begleiten –
wer wissen will, woraus eine derartige empfindung resultiert, dem lege ich in aller freundschaft nahe, dass buch von, hans jonas – GNOSIS – die botschaft des fremden gottes, zu lesen -
da wird vieles verständlich,- denn in der gnostischen betrachtung hat die welt des lichtes mit dem universum nichts zu tun u. bildet die vollkommene antithese – dem fernen göttlichen licht, steht der kosmos als reich der finsternis gegenüber – für sie ist die welt das werk niederer mächte
in der bildersprache der gnostiker wird dieses gefühl/innere stimme jenem gott zugedacht, der von aussen in die welt hineinruft – vom rande der welt des lichtes, welche vom kosmos getrennt ist, in der es keinen schatten gibt –
so gibt es auch verschiedene gnostische spekulationen wie wir in diese welt gekommen sind,- gesunken oder gefallen oder was auch immer – ich bin jedenfalls überzeugt, dass wir unsere angestammte lichtheimat in völliger freiwilligkeit (neugierde?) verlassen haben – denn als prim(a)us inter pares liegt eine derartig weittragende entscheidung ausschließlich im individuellen ermessen – auf diesem attribut vollkommener freiheit, begründet sich letztendlich ja auch unsere göttlichkeit –
vielleicht sind wir der dort herrschenden glückseeligkeit, nach äonen, überdrüssig geworden, wer weiss – (bekannteste metapher – der auszug aus dem paradies
die gnosis geht grundlegend auch davon aus, dass
das universum die domäne der archronten ist, u. einem rießigen gefängnis gleicht, dessen innersten verlies die erde darstellt, der schauplatz des menschlichen lebens – die archronten bzw. kosmischen sphären herrschen gemeinsam über die welt u. ein jeder einzelne in seiner sphäre ist ein wärter im kosmischen gefängnis – ihrem physischen aspekt nach ist diese herrschaft das naturgesetz – dieses spiegelt sich auch in der mosaischen gesetzesstiftung u. zielt ausschließlich auf die knechtung des menschen -
jeder archron versperrt der seele, die nach dem tod aufzusteigen sucht, den durchgang, um ihr entkommen aus der irdischen welt u. ihre rückkehr in die welt des lichtes zu verhindern – die archronten sind auch die schöpfer der welt,- zusammengefasst, demiurg genannt u. wird (der weltbaumeister in platos ” timaios “) oft mit den verzerrten zügen des alttestamentarischen gottes gezeichnet –
der drohende umbruch der uns schon in naher zukunft ereilen wird, ist aus der sicht der gnosis göttlich tröstliche vorsehung u. zeigt sich als kosmisch angelegter befreiungsakt, – sie wissen um die nahende erlösung u. ersehnen die wiederkunft des (rotlicht=liebe)planeten nibiru (=wiederkunft christi=geist der liebe) aus ganzem herzen, denn sein erscheinen befreit die menschheit im kollektiv u. führt diese zu einem neuen erwachen in höchster göttlicher selbsterkenntnis -
(die gnosis meint auch, dass die dunklen mächte der welt, sprich herrscher, alles daran setzen um dies, durch terror, trunkenheit u. dem lärm der zeit, zu verhindern – der innere RUF soll damit übertönt werden -die herrscher wissen um die qualität der kommenden zeit –
denn der FREMDE (verschwiegene) rufer kommt real in gestalt einer rötlich leuchtenden erscheinung namens nibiru – ER, unser befreier, wird eine wirkliche bresche in die eisenmauer des firmaments schlagen, welche den menschen seit zeiten den weg versperrt –
damit die funken aufsteigen können u. ewiglich nicht mehr wiederkommen werden -
das wissen die fürsten der welt, deren wahrer reichtum wir lichtmenschengötter sind – für sie geht’s in bälde um’s ganze –
harmagedon ist nah, der sieger steht fest – ist doch EINleuchtend, oder ?
liebe grüsse aus wien allen lichtkörpern
eda
ps – zum teil ist einiges fast wortgleich aus dem genannten buch von hans jonas zitiert
Juni 16th, 2010 at 22:05
Hallo eda
das verdient eine ausführliche Antwort und das kann ein paar Tage dauern.
deine hotmail Adresse ist ja wahrscheinlich noch gültig – ich schick dir eine mail.
Falls du moderne Kunst magst — für mich findet sich die Avantgarde aller Kunst hier, in dieser Kunstform :
http://cropcircleconnector.com/2010/chirtonbottom/chirtonbottom.html
ziggy
Juni 22nd, 2010 at 21:23
hallo ihr freigeister,
nachstehend stelle ein paar gedanken des gestrigen abends zur diskussion
Ich meine, jede Erkenntnis lüftet ein geheimnis, ist in ihrer eigenschaft offenbarung, wobei diese ihrem charakter nach daran zu erkennen ist, dass sie in jedem fall zutiefst innerlich, intuitiv u. staunend angelegt ist, zudem sich eine begeisternde gewissheit gesellt, durchflutet vom gefühl der wahrheit -
Eine derartige wahrnehmung liegt allerdings eher den „frohbotschaften“ zugrunde -
Denn dem ist nicht immer so, denn aufgrund der vielfalt, welche der erkenntnis eigen ist, zeigt sich so manche offenbarung, milde ausgedrückt, weniger wohltuend – (tiefgründige selbst-erkenntnis zum bsp., führt oftmals zu erschütternden ergebnissen, u. wird meist aus genau diesen gründen gemieden) –
Nun, ist es nicht so, dass eine jegliche Prophetie ebenso aus tiefer erkenntnis resultiert ?
Ich bin überzeugt,- dass der sinn der prophetie nicht darin besteht, dass sich diese erfüllt oder die absicht hat die menschen zu ängstigen,- als warnung soll sie verstanden werden, welche die menschen zur umkehr auffordert –
Ich sehe die prophetie als dienst am menschen, wobei angenommen werden kann, dass wohl die meisten dieser begnadeten auch um die beschaffenheit der menschlichen seele wussten, somit aber auch, dass ihrer meist erschütternden botschaft ein höchst beängstigendes wesen zugrunde liegt, welches entsprechend ihrer veranlagung, tiefe kerben in das bewußtsein der menschen zu schlägt, -
Das hat seinen sinn, wie alles, denn in diese kerbe wird oftmals ein same gelegt, (wie aus vielen wortmeldungen zu ersehen ist) dessen triebe nicht selten zu einer änderung des denkens u. in folge meist auch zu einer des lebens anleiten, wodurch sich der sinn der prophetie ganz offensichtlich als wohlmeinend zu erkennen gibt –
Tatsächlich sind sämtliche prophezeihungen, welche die zukunft des planeten erde betreffen zum fürchten – wer da anfänglich nicht von angst ergriffen wird, der hat entweder die traurigen botschaften nicht begriffen oder will sie nicht begreifen – doch diese angst ist durchaus begründet, denn sie ist die logische konsequenz unseres tun’s – die individuelle konfrontation mit dieser wahrheit ist sicherlich für jeden mehr oder weniger beängstigend, vor allem wenn man bedenkt, dass dieser prozess ja nicht nur der handlungsweise des gegenwärtigen lebens unterliegt, sondern auch der unendlich vielen, vergangener u. vergessener –
Möchte an dieser stelle betonen, dass ich der letzte bin, der der angst das wort redet, sondern ich versuche vielmehr, aus dem negativen das beste zu machen – nutze die ungeheuren kräfte, die auch in der angst liegen u. transformiere sie zum guten – denn wenn das höhere selbst in freiem willen den heiligen entschluss fasst (castaneda) sich zukünftig ausschließlich dem guten, dem licht zuzuwenden, dann wird sich die dunkle seite in einem, dagegen zwar wehren, letztendlich jedoch dem guten, der lichtvollen absicht, unterliegen –
So bin ich jedenfalls froh, von den sehern, trotz großem erschrecken, in kenntnis gesetzt worden zu sein – u. erleichtert darüber, dass sich meine anfängliche begleitende angst (wie bei vielen anderen auch) mit der zeit allmählich gelegt u. mich diese, analog meiner bemühungen zum guten, aus ihrem würgegriff, immer mehr entlassen hat -
Konkret ist es bei mir so, dass das „kommende“ zwar im geist tief verankert ist, ohne jedoch ständig daran denken zu müssen oder einer bildhaften vorstellung anheimzufalle,- und das ist gut so, bin erleichtert darüber aber auch dankbar dafür, dass die kunde der prophetie nicht in vergessenheit gerät, denn die verlockungen des lebens rufen unentwegt u. neigen zur verharmlosung -
Doch angesichts des weltweit herrschenden elends u. ihrer großen not, ist meines erachtens eine überschäumende lebensgier ohnehin nicht angebracht –
Not tut vielmehr solitarität mit den armen der ärmsten, in dem wir ihrer mitfühlend gedenken, dass ist lichtarbeit – nur ein barbar feiert feste, während im haus seines bruders tod u. krankheit herrscht – u. dieser art haben sich wohl die meisten menschen schwer versündigt – vor allem jene aus dem westlichen kulturkreis – u. diese rücksichtslosigkeit dentiert immer unverschämter zur skrupellosigkeit –
Es scheint mir daher am allerwichtigsten, zu versuchen, gedanken u. habitus so friedfertig u. sanftmütig als möglich anzulegen, um jegliche anreicherung einer negativen schingung durch einen disharmonisch gesetzten akt, weitestgehend auszuschließen –
Nicht zu sündigen sozusagen, denn sünde ist nichts anderes, als ein verstoß gegen die harmonie –
schwimmen wir gemeinsam gegen den strom (der zeit), denn nur so gelangen wir zur quelle
Alles liebe euch freigeistern
eda
Juni 28th, 2010 at 08:34
Guten Morgen. Geht mir auch so. Ich habe das Gefühl uralt zu sein. Ich werde immer wieder von einer “unsichtbaren” Kraft zu Dingen vorangetrieben die man irgendwie paranormal empfindet. Kein Mediziner kann helfen auch kein Pfarrer. Ich denke das man Reinkarnieren kann. Die Seele geht im Tod in Energie über, denn am Anfang war alles nur Energie, Materie ist letztlich nur Energie. Es existiert eine uralte Lehrart. Aber man kann damit viel Schindluder treiben, daher werbe ich nicht dafür. Die Zeit ist nicht reif, leider. Es wird zur Revolution kommen. Geduld. Channeling: Sehr gefährliche Sache!!!!
Juni 28th, 2010 at 12:10
Immer wieder höre ich davon, dass Menschen meinen völlig fehl am Platz zu sein. Wir befinden uns hier in einer Welt des Relativen,die wir geschaffen haben um uns selber zu schöpfen. Wir sind die wir sind- und genau das wollen wir erfahren. Dies können wir aber nur in einer Welt voller Gegensätze erfahren. Wissen und Erfahrung sind zwei grundlegend verschiedene Dinge. Um bestimmte Erfahrungen machen zu dürfen, mussten wir zuerst alles vergessen. Aber wir können uns an alles Wissen erinnern, weil es im Raum Zeit(wie wir sie in unserer Relativen Welt nennen) nicht darauf ankommt wer wir sind, sondern wo wir gerade sind.
Juni 28th, 2010 at 12:21
@ Xirtam
ich sehe das ähnlich. Hinzufügen würde ich, dass es bei den Erfahrungen darum geht, Erkenntnisse zu haben und dadurch sein Bewußtsein zu erweitern.
Wissen = Verstand
Erfahrung = Seele
Verstand = Kopf
Seele = Herz
Nur wer sein Herz öffnet, ist in der Lage, Erkenntnisse zu haben.
Herzliche Grüße
Alexis
Juni 29th, 2010 at 00:37
und daher noch anonym.
Interessant, was der Schreiber dort für Erinnerungen geschildert hat. Bei mir ist es so, dass ich schon mein Leben lang mit dem Tatsache leben muss, dass ich mich an meinen ersten bewusten Gedanken erinnern kann.
Mein erster Gedanke war (zwar etwas ausfürlicher) eine Frage: “Warum soll ich Leben?”
Ich kann mir die Frage bis heute nicht beantworten. Allerdings ist mir dadurch immer klar gewesen, dass es weitere Sphären zwischen Leben und Tod geben muss.
Ich habe schon als Schulkind nach Antworten gesucht, da mich der erste Gedanke immer begleitet. Durch meine katholische Erziehung suchte ich damals in der Religion und der Bibel. Leider gab mir dieses großartige Buch nie eine befriedigende Antwort. Ich habe es auch mit bewusstseinserweiternden Substanzen versucht, wobei ich an einen für mich sowohl physisch wie psychisch sehr gefährlichen Punkt kam. Ich wäre daran (vor 5 Jahren) fast draufgegangen. Allerdings war ich in diesem Extremfall der gesuchten Antwort sehr nahe.
Inzwischen suche ich aber nicht mehr nach Antworten, die letzte Erfahrung hat mir die Gewissheit gebracht, dass ich im Diesseits keine Antwort bekommen werde, sondern die erst viel später erhalten werde. Auf der Suche nach Antworten vergessen viele von uns das hier und jetzt auszufüllen. Unser Leben hier ist durchaus wichtig. Und jeder sollte auf seine eigene Stimme hören und sich eine Aufgabe suchen, die für ihn richtig ist. Nutzt eure derzeitige Existens für etwas gutes. Das können ganz verschiedene Dinge sein. Dinge, die ihr für richtig haltet sind auch die richtigen für euch. Da macht jeder seinen eigenen Weg. Wenn ihr mit eurer jetzigen Situation unzufrieden seit, dann ändert etwas. Nutzt die Zeit, die ihr hier habt, sie ist es wert und ihr habt diese Zeit nur einmal.
Ich lebe seit Jahren fernab von unnötigen Konsum und Alltagswahnsinn. Obwohl auch ich ganz alltägliche Aufgaben erfülle und einen kleinen eigenen Landwirtschaftlichen Betrieb habe, begehe ich jeden Tag indem ich neue Dinge im Diesseits entdecke.
Das Jenseits kommt später, ich bereite mich darauf vor. Es braucht meines Erachtens auch niemand Angst vorm Jenseits haben. Wichtig ist denke ich, dass wir in dem Bewusstsein gehen, dass unserer Aufgabe hier erfüllt ist. Jeder, der innere Ruhe und Zufriedenheit erfährt wird in dem Bewusstsein gehen, dass er nicht nocheinmal inkarnieren muss.
Wer jedoch das Bewusstsein hat, dass etwas unvollständig ist, wer sich unzufrieden fühlt mit seiner Existenz, leer und unbefriedigt, der muss etwas tun.
In diesem Sinne nutzt das Diesseits. Alles im Leben hat seine Rolle. Und hört nicht auf irgendwelche Gurus, sondern ersteinmal auf euch selbst.
Gute Nacht
Juni 29th, 2010 at 07:09
@ neu hier
Das sehe ich auch so. Jeder ist selbst in der Lage, etwas ändern an seinem Leben, wenn Unzufriedenheit da ist und jeder sollte endlich lernen Verantwortung für sich und sein Leben zu übernehmen. Wer das verinnerlicht hat wird merken, dass er damit ein großes Geheimnis entdeckt hat.
“Jeder, der innere Ruhe und Zufriedenheit erfährt wird in dem Bewusstsein gehen, dass er nicht nocheinmal inkarnieren muss.”
Das ist eine von vielen Fragen, die du angesprochen hast. Ist es eine Strafe, auf der Erde zu inkarnieren? Nach Buddha ist es das tatsächlich eine Art Strafe. Das Ziel auf Erden solle sein nicht wieder in das Rad des Lebens verwickelt zu sein. Aber anderen Theorien zufole haben wir uns selbst dazu verpflichtet und zu Schicksalsschlägen auf Erden unser OK gegeben. Wie du sagtest, die Antworten braucht man nicht suchen, sie sind in uns selbst, man braucht sie nur zu sehen.
Herzliche Grüße
Alexisorbas
Juni 30th, 2010 at 08:55
hallo alexisorbas
deiner ansage, wer das herz öffnet dem wird erkenntnis zuteil, kann ich so nicht zustimmen –
zum herzen zu kommen ist zwar das ziel, aber das schwierigste unterfangen von allen – das ist meist mühseelig, weil es viele “unterlassungen” erforderlich macht, sehr viele – vor allem darauf beruht der “steinige weg” eines (erkenntnis) suchenden -
um ein verschlossenes herz zu öffnen, bedarf es verschiedenster erkenntnisse – denn diese ermöglichen die erforderlichen “unterlassungen” überhaupt erst zu erkennen, die hiefür nicht nur notwendig sondern voraussetzung sind –
drum mein ich, zuerst muss der geist geöffnet werden, um die eigene fehlerhaftigkeit überhaupt zu erkennen -
doch als größtes hindernis erweist sich dabei die persönliche fehleinschätzung, denn viele halten sich für “besser” als sie in wirklichkeit sind –
bezügl. “reinkarnation” erlaube ich mir einen satz von goethe zu zitieren –
die frage der reinkarnation ist keine frage des glaubens, sondern eine frage der philosophischen erkenntnisfähigkeit – ein weiser mann, ein eingeweihter, wie aus dieser einschätzung zu ersehen ist -
einen schönen tag euch allen
eda
Juni 30th, 2010 at 10:59
Das Dilemma
Da allzu viele Menschen
dem Gebot treu Folge leisten
und den anderen tatsächlich
so lieben wie sich selbst
die meisten jedoch
von keiner Liebe erfüllt sind
ist das Übel dieser Welt
denn ohne Liebe
geht der Sinn des Lebens verloren
doch da sich der Mensch
im wahren Sinne des Wortes
selbst am nächsten ist
sollte sich dieser
durch ehrliche Betrachtung vergewissern
ob das Maß an Eigenliebe
dem nächsten auch zumutbar ist
(das mass der liebe ist die freiheit und spiegelt sich vor allem in höchster selbstlos-igkeit, dass heißt: das wohl des nächsten steht im mittelpunkt des herzens, nicht das eigene – ausschließlich auf dieser grundlage wird der ausstieg aus dem rad der wiedergeburt auch gelingen )
ein herzliches servus an alle
eda
Juni 30th, 2010 at 22:38
@ edawalta u Alexisorbas
Ich habe nachgedacht über “wer sein Herz öffnet, der ist in der Lage Erkenntnis zu haben”. Ich finde diesen Satz sehr schön. Nur wenn ich mein Herz öffne, kann ich nach meinem innersten Gefühl handeln, dem Gefühl der Seele. Die Erfahrungen, die ich damit mache, sind jene, die meine Seele erfahren möchte- um sich zu erschaffen.
Juni 30th, 2010 at 22:46
@ Edawalta & Xirtam
vielleicht ist es auch umgekehrt (bin ja selbst erst auf “meinem” Weg…), dass man mithilfe des Verstandes erst die Erkenntnis braucht, um es dann mit dem Herzen umzusetzen…? Vielleicht mit Meditationen, Träumen oder einfach insichgehen.
Herzliche Grüße an Euch beide
Alexisorbas
Juli 5th, 2010 at 11:34
hallo xirtam
wie soll denn jemand zum herzen kommen, wenn er die tragweite seines handelns nicht durchschaut -
zur veranschaulichung dessen, was ich meine, nenne ich als beispiel den zur zeit alles beherrschenden FUSSBALL –
die meisten anhänger dieses sports sind sich nicht bewußt, dass diese sportart durch u. durch disharmonischen charakters ist u. vom “erfinder”, in bewußter absicht, wieder unserer natur angelegt ist –
denn unsere wahre natur war ursprünglich vollkommen harmonisch angelegt, wobei FUSSBALL das genaue gegenteil davon ist, denn es ist ein kampf –
ist nichts anderes als eine gut verschleierte, spielerisch angelegte huldigung an den diabolischen geist – u. dieser erfreud sich am sieg wie an der niederlage gleichermaßen – so wird des einen freud zum leid des anderen –
ich möchte dem ein oder anderen fan dieses sports nicht unterstellen, dass dieser nicht auch zum herzen kommen will – doch angesichts der begeisterung, welche die zuschauer diesbezügl. zum ausdruck bringen ,dürften sich derartige bemühungen als schwierig erweisen, denn fußball u. harmonie stehen sich diametral gegenüber -
meditiere einmal über die “kugel” u. du wirst mir mit großer sicherheit zustimmen, dass man eine derartig heilige (heile) form nicht mit füßen treten sollte –
auch deswegen nicht, weil diese alles überragende form allgegenwärtig ist, denn alles was du siehst u. alles was du nicht siehst, ist kugelig – wie im kleinen so im großen, wie unten so oben, nur kugeln – auch wir menschen bestehen aus kugeln – (atomen)
aus dieser ERKENNTNIS sollte dann auch die gebührende wertschätzung resultieren
dies nur als kleines bsp. unter vielem, warum ERKENNTNIS ein entscheidender faktor auf dem weg zum herzen ist -
alles liebe dir u. allen anderen die des weges sind
eda
Alles was man sieht
und alles was man nicht sieht
sind Kugeln oder Kügelchen
ist heilige Form
und wenn sie leuchten
sind sie Sterne
( Kernspaltung = Ur-Teilung = Schwarze Magie )
Juli 5th, 2010 at 13:15
Hallo Eda,
ich stimme dir in einigen Punkten zu. Wenn sich Menschen auf Kosten anderer erfreuen (das Thema hatten wir ja auch schonmal hier erörtert), bzw. wenn es um die Attribute Niederlage und Sieg, Kampf und Haß (Dualität) geht, dann hast du wohl recht. Dann hat es wenig mit herzöffnenden Angelegenheiten zu tun. Entscheidend aber für mich ist, mit welcher Absicht der „Fan“ sich diesen Sport ansieht oder ihn ausübt. Mir geht es nicht darum, dass „meine“ Mannschaft um jeden Preis gewinnen muss, sondern um die Schönheit und Eleganz dieses Spiels. Der bessere soll gewinnen. Es geht auch um Mentalität, die eine Mannschaft ausstrahlt, um Kunst und Ästetetik. Der Fußball kann ein ganzes Land, dass in Trümmern liegt, motivieren. Als 1954 Deutschland zum ersten Mal Weltmeister wurde, ging ein Ruck durch das Land und die Menschen hatten endlich wieder einmal Grund zur Freude. Nicht Freude, weil man Ungarn bezwungen hat, sondern Freude, weil man ein Spiel gewonnen hat. Eine Mannschaft hat stellvertretend für ein ganzes Volk gespielt und dabei gewonnen. Ich finde nichts verwerfliches daran. Davon abgesehen ist Fußball ein Teil unserer Gesellschaft, in der ganzen Welt. Es ist ok, dass nicht jeder daran etwas Schönes finden kann.
Das Argument mit der Kugel könnte man auch auf andere Bereiche ummünzen. Darf man dann auch nicht mehr Tennis, Badminton, Golf oder Volleyball spielen, nur weil man die heilige Kugel zweckentfremdet? Dann müßte man sich bei jeder Tätigkeit Gedanken machen, bei der man auf irgendeinen Gegenstand angewiesen ist. Ich glaube, der Menschheit wurden diese Ballsportarten absichtlich geschenkt, weil sie ein verbindendes Element haben. Über Nationen, Hautfarben und Generationen hinweg. Fußball verbindet und bringt die Menschen zusammen. Bei der WM 2006 in Deutschland haben Menschen aller möglicher Nationalitäten und Hautfarben zusammen gefeiert. Hast du schonmal einen Fan vor Freude oder vor Traurigkeit im Stadion weinen sehen? Das ist definitiv herzöffnend, so lächerlich das für einen Außenstehenden auch klingen mag. Nur ein Mensch, der dies schonmal erlebt und gesehen hat, kann das nachvollziehen. Wie eine ganze Region, dessen Verein überraschend oder nach Jahrzehnten das erste Mal wieder Pokalsieger wird, mit hunderttausenden von Menschen zusammen feiert, das ist einfach großartig. Und glaube mir, bei solchen Ereignissen werden Herzen definitiv geöffnet.
Ich denke, jedem das seine. Jeder kann sein Herz auf seine eigene Art öffnen. Dazu gehören auch die von dir angesprochenen Erkenntnisse, für andere gehört dazu Fußball (auch wenn das die wenigsten hier wohl verstehen werden). Ich habe einen Freund, er ist begeisterter Fußballfan, von Beruf ist er Erzieher und an jedem Wochenende bei jedem Spiel mit dabei, ob daheim oder auswärts. Er kümmert sich in den Bussen rührend um Jugendliche, paßt auf, dass sie nicht in falsche Kreise kommen und sie sich von Gewalt fern halten etc. Ich finde solche Menschen einfach toll und vorbildlich, sie tun etwas für die Gemeinschaft und für unsere Gesellschaft. Es ist besser, wenn Jugendliche „behütet“ im Fußballstadion sind, als am Bahnhof herumlungern und sich Drogen besorgen, um sich einen Kick zu geben. Im Endeffekt tut er, im Zusammenhang mit Fußball, mehr für uns alle, als z.B. Politiker, die nur reden.
Ich meine, wir können auf der spirituellen Ebene soviele lichtbringende Theorien zusammentragen wie wir wollen, und es bringt im Ganzen auch sicher sehr sehr viel. Aber „da draußen“ gibt es genug Menschen, die haben den Zugang (noch) nicht. Die können doch zusammen Fußball schauen und sich dabei freuen, sofern die Absichten positiv und nicht zerstörerisch sind. Wie gesagt, meiner Meinung nach gehört das zur Herzöffnung dazu.
In dem Moment, wo wir uns über bestimmte Menschen oder über eine bestimmte Tätigkeit stellen, sind wir genauso wieder in der Dualität gefangen. Leben und leben lassen.
Ich habe drei Kinder im Alter zwischen 7 und 12 Jahren, zwei Jungs und ein Mädchen. Wenn ich mit ihnen Fußball spiele, ist das für uns alle einfach großartig. Die leuchtenden Augen beim Umgang mit dem Ball und der Stolz, wenn ein Kind ein Tor erzielt. Bewegung ist sowieso sehr wichtig für Kinder (und Erwachsene) und besser als vor Videospielen zu sitzen.
Herzliche Grüße
Alexisorbas
Juli 5th, 2010 at 23:14
@ Eda
Ich habe auch schon mit meinen drei Jungs Kugeln getreten und am Fluss Steine geworfen. Ein Glück dass ich mit Letzterem niemanden getroffen habe, sonst hätte ich daraus meine Konsequenzen gezogen und es das nächste Mal besser sein lassen. Mann, hatten wir Spaß- ganz ohne uns Gedanken zu machen.
Die Fähigkeit glücklich zu leben,
kommt aus der Kraft,
die der Seele innewohnt.
Marc Aurel
Liebe Grüße
Juli 6th, 2010 at 16:25
die faszination, welche die kugel auf kinder ausübt, ist speziell bei diesen noch zutiefst intuitiv angelegt, wobei der kindliche, spielerische umgang mit derselben, aus natürlichen gründen (im wahrsten sinne des wortes) NICHT negativ zu bewerten ist, solange das spiel nicht zum kampf ausartet –
ähnlich dem allgemeinen intuitiven zustreben der sonne, sobald diese in erscheinung tritt, zieht auch alles glänzende, strahlende, kinder unweigerlich in ihren bann u. das begründet sich vor allem darauf, weil ihre erinnerung an das verlassene reich des lichtes noch ganz frisch ist, deswegen, versteht ihr – „baby’s sind die wahren engel, werden aber mit zunehmendem alter aus ihrer anfänglichen EINheitlichkeit, spielerisch u. erziehend von den eltern herausgeführt, meist ohne sich dessen bewusst zu sein – in späterer folge prägt vor allem die schule zur systemkonformität, welche alleinig im sinne „der oberen“ angelegt u. unterworfen ist –
die bedeutung, aber auch der zauber, welcher von der kugel ausgeht, resultiert aus ihrer form, welche nicht nur allgegenwärtig, sondern ohne anfang u. ohne ende ist u. somit nicht nur symbolisch, das kriterium des ewiglichen erfüllt, sondern auch das „ganzheitliche“, das gesunde, das ungeteilte schlechthin –
last not least verdanken wir ausschließlich dieser heilen wesenhaftigkeit, welche der kugel zugrunde liegt, letztendlich unsere unsterblichkeit – alleine dadurch, müßte die hohe bedeutung dieser form eigentlich schon zu fassen sein, es sei denn, die begeisterung für das niedere niveau, auf dem fußball aufgebaut ist, verstellt den hiefür nötigen blick –
dieser scheint mir ganz allgemein tatsächlich schwer vernebelt, wenn ich die verschiedensten diesbezüglichen einschätzungen lese, welche zum teil ja schon huldigenden charakter annehmen –
zur besänftigung des leise hörbaren aufschrei’s bezügl. meiner einschätzung verweise ich auf die tatsache, dass scheinbar niemandem von euch aufgefallen ist, dass in der mitte eines jeden fußballfeldes, dass symbol der sonne angelegt ist –
dieser frevel u. dass ist wirklich einer, wird als solcher nicht einmal erkannt – mir allerdings treibt es angesichts dieser erschütternden tatsache die tränen in die augen, wenn ich sehe,-
wie der für uns anbetungswürdigste stern am himmel, welcher überhaupt erst licht in diese schreckliche welt bringt u. dem wir zweifellos mehr zu verdanken haben, als ein mensch je dazu in der lage wäre, derart erniedrigt u. unbedankt zu ehren kommt – denn er, die sonne, ernährt uns, lässt alles wachsen u. erblühen u. ermöglicht uns, ohne zu frieren, die welt zu bewundern (wo wir sie noch nicht zerstört haben)
kein anderes wesen in unserem sonnensystem ist harmonischer u. selbstloser angelegt als dieser, für uns menschen größste u. leuchtenste stern – zweierlei strahlend steht er/sie (androgyn) in seiner eigenart am himmel – einerseits in sich ruhend u. sich seines hohen selbstes leuchtend bewusst,-
ohne jegliche regung seines geistes – diese „stille“ wird von den meisten mystikern symbolisch mit einem punkt dargestellt – bewegt sich jedoch der geist, so ist dieser ausschließlich liebevoll angelegt u. zeigt sich real spürbar in wohliger erwärmung,- dies gilt für jeden menschen gleichermaßen, ohne unterschied (die sonne ist also höchst demokratisch) –
diese geisteshaltung der sonne wird symbolisch meist mit einem kreis dargestellt – das sonnensymbol entspricht also einem kreis mit dem dazugehörenden mittelpunkt –
alles in allem ist es ein finsterer ausdruck der zeit, in der sich die beschämende unwissenheit der menschen auf grauenvolle weise wiederspiegelt, wenn ein derart heiliges symbol die mitte eines fußballfeldes ziert – in bösartigster absicht wohlgemerkt –
u. wohl ein jeder der aus seinem tiefschlaf irgendwann erwacht, wird sich unweigerlich meiner überzeugung anschließen, dass vor allem dieses symbol aus gebührender wertschätzung u. dankbarkeit nicht auf den boden, sondern, behübscht u. gekleidet in gold, auf einen gebührenden sockel gestellt gehört, anstatt all der kriegsführer, welche bei uns vollkommen zu unrecht, allerorts ! diesen platz einnehmen – bei uns stehen die feldherren hoch oben und die sonne wird auf dem boden manifestiert – wer wirklich meint, dass derartiges zufall ist, irrt –
zeichen u. symbole haben natürlich eine höhere wirksamkeit als allgemein so angenommen wird, wobei es allerdings darauf ankommt, wie diese angelegt u. aufgestellt sind, vor allem jedoch wofür –
(siehe hitler, der hat das indische sonnensymbol einfach umgedreht, dementsprechend war dann ja auch die zeit)
das symbol der sonne auf dem boden eines fußballfeldes angebracht, auf den die ganze zeit gespuckt u. geschlatzt wird, kommt einer erniedrigung des lichtes gleich – und das ist die hinterhältige, gut verschleierte absicht jener, welcher auf dieser ebene das sagen haben – die unwissenheit der großen masse für ihre böse absicht nutzend, wird auf diese weise nicht nur der heiligste stern, sondern im höheren, symbolischen sinn, auch die liebe, dass licht mit füßen getreten, gleich einer fahne, auf welcher man als ausdruck der erniedrigung, mit den füssen trampelt –
so ist fussball nicht nur eine spielerische erziehung zum kampf in friedenszeiten, ähnlich den gladiatoren kämpfen, sondern viel mehr – auch wenn nun der ein oder andere in verständlicher unwissenheit den kopf schüttelt wird, bleibt es trotzdem tatsache,-
dass fussball ist in wirklichkeit ein schwarzmagisches mysterienspiel ist –
dass erkläre ich aber nicht mehr, denn dazu fehlt es mir an zeit, vor allem jedoch an schreiberischem talent –
liebe u. erkenntnis euch allen
eda